Craig Keener stellt ersten Band zum Philemonbrief vor

Craig S. Keener stellt sein nächstes Magnum Opus vor: Ein vierbändiger Kommentar zum Philemonbrief. Im ersten Band sind auf fast 1400 Seiten gerade einmal sein Vorwort, die Behandlung der Einleitungsfragen und eine Literaturliste zu finden. Zur Einleitung sagt Keener: „Ich habe 42 wasserdichte Gründe gefunden, weshalb der Philemon zweifellos ein paulinischer Brief sein muss. Zum Beispiel mit Hilfe der neusten Technik der sogenannten „ink critics“ (Tintenuntersuchung). So konnte ich nachweisen, dass bei 34 verschiedenen englischsprachigen Bibelausgaben beim Philemon dieselbe Tinte verwendet wurde wie bei den paulinischen Hauptbriefen, etwa beim Römer- oder Galaterbrief.“ Nicht zuletzt sollte aber auch das grandiose Literaturverzeichnis erwähnt werden: auf 450 Seiten stellt Keener alle Bücher und Zeitschriftenartikel vor, die sich mit diesem Brief auseinandersetzen. Allein der Buchstabe K nimmt dabei über 200 Seiten in Anspruch. Keener meint dazu: „Ich habe nun festgestellt, dass fast ein Drittel aller Literatur zu diesem Brief unter meinem Namen veröffentlicht wurde.“ Die Einleitung und deren drei Nachfolgebände sollen im Kreuzweg-Verlag in New Jerusalem innerhalb der nächsten drei Jahrzehnte erscheinen.

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