Theologie wird zu KWL

Die Herrnhuter Brüder_innen-Universität Oberschlausitz plant einen großen Coup. Ab dem Sommersemester 2017 soll die Theologische Fakultät den Wirtschaftswissenschaften angegliedert werden. Statt Theologie soll die Studienrichtung künftig KWL (Kirchwirtschaftslehre) genannt werden. Dazu wird das gesamte Angebot an Vorlesungen komplett überarbeitet. Auf Systematische Theologie soll beispielsweise verzichtet werden, stattdessen wird das Erstellen und Auswerten von Umfragen eine zentrale Rolle spielen.
Auch die Geistesgaben sollen geübt werden, insbesondere die in unserer Zeit wichtigen Gaben wie das Fälschen von Statistiken, Eisegese und das Erzählen von Witzen und Erfinden von Geschichten. Damit die Praxis nicht zu kurz kommt, wird es ein zwei Monate dauerndes Praktikum in Zusammenarbeit mit der Theater-Akademie Oberschlausitz geben.
Derzeit wird noch überlegt, ob es Sinn macht, im Rahmen dieser Reform gleichzeitig die internationale Attraktionalität der Universität zu erhöhen, indem sie gemäß der europäischen Richtlinie zur Gendergerechtschreibung (2014), §23, Abs 132 in Herrnhuter Geschwister-Universität umbenannt würde. Auch mit dem patriarchalischen „Herrnhut“ sei man nicht so glücklich, allerdings habe man da noch keine wirkliche Alternative gefunden. Ideen dazu werden umgehend weitergeleitet.

Von Sklaven des Reichtums und Sklaven des Neids

Auf dem Twitterkanal von Papst Franziskus habe ich einen Tweet gefunden, der mich einmal mehr irritiert hat. Mein Blogpost ist jetzt aber keine Kritik am Papst, da ich zwar katholisch im Sinne von „zur ganzen, weltweiten Gemeinde Jesu Christi gehörend“ bin, nicht aber römisch. Insofern ist er weder mein Vorbild noch mein Oberhaupt, und es geht mich eigentlich nichts an, was er sagt, schreibt oder zwitschert. Da diese Aussage so oft vorkommt, habe ich den päpstlichen Tweet zum Anlass genommen, darüber ein paar Gedanken zu verfassen. Franziskus hat geschrieben:
Ok, ich stimme der Aussage zunächst einmal zu. Wenn wir zu sehr am Reichtum hängen, so sind wir Sklaven unseres Reichtums. Jetzt ist aber die Frage: Was will der Autor dieser Zeilen verstanden wissen? Macht er eine Aussage über sich selbst? Dann dürfte wohl zu hoffen sein, dass der Welthunger bald mit den Mitteln aus dem Vatikanstaat vertrieben sein wird. Die Wahrscheinlichkeit, dass dies passieren wird, ist selbst bei einem zu Beginn hoch bejubelten „Reformpapst“ relativ gering.
Viel größer ist die Wahrscheinlichkeit, dass man zwischen den Zeilen einen versteckten Appell lesen soll: Eine Kritik am Reichtum per se und damit die Aufforderung, gegen den Reichtum und für mehr Umverteilung zu arbeiten. Damit schlägt Franziskus in eine Kerbe, die auch unter Evangelikalen sehr beliebt ist. Der Kapitalismus ist das Böse. Die Gesetze der Marktwirtschaft sind schuld. Die „Reichen“ sind Raubtiere, die nur danach streben, den Reuchtum zu vermehren. Diese Aussagen sind ebenso dumm wie sie beliebt sind. Es tut halt gut, wenn man sich beklagen kann und über andere zu schimpfen. Das gibt ein Gefühl der moralischen Überlegenheit.
Das Problem fängt schon mit der Frage an, wie man Reichtum definiert. Meist nimmt man sich selbst zum Durchschnitt: Wer mehr hat als ich, ist reich; wer weniger hat, ist arm. Es gibt keine adäquate Feststellung, wo Reichtum beginnt. Nach unten gibt es eine Linie, die „Armutsgrenze“ – und doch haben manche Menschen, die mit weniger leben müssen, nicht das Gefühl, arm zu sein, während sich andere wiederum, die mehr haben, arm fühlen. Die „Reichen“ jedenfalls, das sind immer die anderen.
Es gibt nun tatsächlich Leute, die immer dem Geld hinterherlaufen. Manche müssen das machen, weil sie eine Familie zu versorgen haben. Andere müssen es nicht, aber sie wollen es, weil das Geld für sie eine Sicherheit bietet. Wieder andere haben bestimmte Ziele, die sie erreichen wollen. Viele Menschen sind in dieser Weise Sklaven des Reichtums, wie Franziskus das geschrieben hat.
Aber es gibt nicht nur die Sklaverei des Reichtums, es gibt auch eine Sklaverei des Neids. Das sind Menschen, die ständig schauen müssen, wer jetzt zu „den Reichen“ gehört, die ständig den Reichtum anprangern und sich für mehr „Umfairteilung“ einsetzen. Darunter sind auch zahlreiche evangelikale Werke, Gemeinden, Pastoren und Christen zu finden, die sich diesem Reichtumsbashing anschließen und so, ohne es zu merken, zu Sklaven ihres Neids werden.
In theologischer und wirtschaftlicher Unkenntnis wird ein Gleichheitswahn propagiert, der im Grunde dann eben doch wieder zu Ungleichheit und einer Zunahme der Armut führen muss:
In theologischer Hinsicht wird der Unterschied zwischen der allgemeinen und speziellen Gnade wild durcheinander geworfen. Da wird etwa mit Galater 3, 28f argumentiert, um den Gleichheitswahn zu zementieren. In der Galaterstelle geht es nur um die Gemeinde: Jeder, der zu Christus gehört, steht vor Gott gleich da. Aber damit sind keineswegs die geschlechtlichen oder sozialen Unterschiede aufgehoben. Für gläubige Christen gilt: Wir sind alle Geschwister und stehen so als Gleichwertige vor Gott. Aber das gilt innerhalb des Neuen Bundes für Menschen, welche die spezielle, erlösende Gnade Gottes erfahren haben. Keineswegs darf das der Welt auch blind übergestülpt werden.
In wirtschaftlicher Hinsicht wird der Fakt ausgeblendet, dass Umverteilung und der Einsatz des Staates als Konkurrent der Privatwirtschaft auf lange Sicht zum Stillstand und dadurch zu mehr Armut führen muss. Es ist das Verdienst der freien Marktwirtschaft und des guten Einsatzes von Reichtum, dass eine Wirtschaft florieren kann. Nur in der Marktwirtschaft können neue Arbeitsstellen geschaffen werden. Wohin es führt, wenn zu viele Menschen vom Staat leben müssen – sei es als Angestellte oder Sozialhilfeempfänger – lässt sich zur Zeit in Griechenland feststellen.
So ist es nun an der Zeit, dem Neid „adé“ zu sagen. Nicht ohne Grund wird dieser in den Zehn Worten in 2. Mose 20, 17 als Sünde angeprangert. Er ist zerstörerisch – für den einzelnen Menschen und die ganze Gesellschaft. Statt noch mehr Umverteilung zu fordern, täten wir gut daran, für die vielen Firmen in der Privatwirtschaft dankbar zu sein, die den Reichtum für die Allgemeinheit einsetzen, um noch mehr Arbeitsplätze zu schaffen und mehr Umsatz zu erzeugen. Und nicht vergessen, wie viele Menschen es gibt, die ihren privaten Reichtum in Stiftungen einsetzen, um Armut, Hunger, Analphabetismus und Hoffnungslosigkeit in der Welt zu bekämpfen.

Das Jubeljahr und unsere Ökonomie

Das biblische Jubeljahr und die moderne Ökonomie
In 3. Mose 25 finden wir das so genannte „Jubeljahr“ oder „Halljahr“, das so genannt wird, weil es mit Schopharhörnern eingeläutet wird. Es gibt immer wieder Menschen, die versuchen, das biblische Prinzip dieses Halljahres auf die moderne Ökonomie anzuwenden und daraus die Forderung zu stellen, dass Länder anderen Ländern Schulden vergeben sollen.
Ich möchte hier mal in aller Kürze skizzieren, was das Jubeljahr in Wirklichkeit war, und warum man es nicht auf unsere heutige ökonomische Situation übertragen darf, bzw. kann. Noch viel mehr Probleme bereiten allerdings die falschen Vorstellungen, die an diesen Bibeltext geknüpft werden.
Am besten ist, man liest an dieser Stelle das vorliegende Kapitel mal selbst durch. Das hilft, die weiteren Ausführungen besser zu verstehen, da ich mich dabei eher kurz fassen werde.
Was ist der Hintergrund zum Jubeljahr?
Israel stand am Fuße des Berges Sinai, hatte die Zehn Gebote bekommen und die Stiftshütte gebaut, die Priester eingesetzt und stand jetzt kurz davor, weiter zu ziehen, um das Verheißene Land einzunehmen. Von der Einnahme und Verteilung berichtet das Buch Josua. Jede Familie bekam ein Stück Land, je nachdem, wie groß die Familie war und was sie brauchten. Sie hatten dann den Auftrag, dieses Stück Land zu bebauen, Vieh zu züchten und von all diesem zu leben. Für den Fall aber, dass eine Familie eine schlechte Ernte einbrachte oder das Vieh an einer Seuche starb, brauchte es Regeln, wie man in dem Fall mit derjenigen Familie umgehen soll. Das Ziel ist, dass dabei jede Familie letzten Endes wieder die Möglichkeit hatte, ihre Schulden zu bezahlen und wieder selbständig zu werden. Dafür war jenes Halljahr da. Der zentrale Vers ist V. 13: „In diesem Halljahr soll jeder wieder zu seinem Eigentum kommen.“ Damit ist aber nicht alles gesagt. Es gibt Regeln, die dafür sorgen sollten, dass keiner jemand anderes übers Ohr hauen konnte. Diese sind alle in 3. Mose 25 beschrieben.
Sieben Gründe, weshalb das nicht auf unsere Weltwirtschaft bezogen werden darf:
1. Es darf nur der nächste Blutsverwandte das Land kaufen. Das ist ganz wichtig. Es steht ganz klar in 3. Mose 25, 25 geschrieben. Und weil ein Land aus vielen Menschen besteht, kann kein einzelner nächster Blutsverwandter ausgemacht werden.
2. Es gilt nur für privates Eigentum. Da Staaten so genannt öffentliches oder allgemeines Eigentum haben, kann das nicht auf Staaten bezogen werden.
3. Der Kaufpreis ist abhängig vom letzten Halljahr. Wenn jemand es kaufen will, dann ist der Preis davon abhängig, wie viel Zeit zwischen dem letzten und dem nächsten Halljahr noch liegt. Eine solche Regelung kennt niemand heute, deshalb lässt sich auch kein Preis vereinbaren.
4. Das Halljahr dient gar nicht der Erlassung von Schulden, sondern der Bezahlung derselben. Gerade das wird ja oft behauptet, dass im Halljahr Schulden erlassen würden. In Wahrheit ging es aber darum, dass jemand fähig wird, seine Schulden durch zeitlich überlassenes Land und Arbeitskraft zu bezahlen.
5. Das Halljahr dient nicht dazu, finanzielle Gleichheit zu sichern. Wer vorher reich war, konnte auch nach dem Halljahr weiter reich werden. Überhaupt hat Gott die Menschen mit unterschiedlicher Fähigkeit, mit Geld umzugehen, ausgestattet. Der Eine verdient immer viel, weil er ein gutes Gefühl für gute Geschäfte hat, der andere weniger.
6. Das Halljahr zeigt gerade, dass privates Eigentum wichtig ist. Gerade dadurch, dass dieses Land, das jemand gegen einen Preis übernimmt, um jemand anderem in finanzieller Not zu helfen, wieder an den ersten Besitzer zurückgegeben werden muss, wird deutlich, wie wichtig Gott der Besitz und die Verwaltung von privatem Eigentum ist.
7. Das Gesetz vom Halljahr gilt nur für Israel. Gerade die unterschiedliche Behandlung von Israeliten und Nichtisraeliten zeigt das. Nachzulesen in 3. Mose 25, 45. Deshalb sollten wir uns hüten, aus diesen Bestimmungen eine universale Regel für heutige Weltökonomie abzuleiten. Was wir daraus ableiten dürfen und sollen, ist natürlich die Wertschätzung der einzelnen Person, der verwandtschaftlichen Bindung, des privaten Eigentums und der Gerechtigkeit, die eben nicht auf Erlass, sondern auf Bezahlung von Schulden besteht.

Der Schutz privaten Eigentums

Der Besitz von privatem Eigentum ist ein zutiefst im Menschen, in der Natur und in der Bibel verankertes Menschenrecht. Gott hat den ersten Menschen und durch sie auch uns den Besitz der Schöpfung in unsere Verantwortung übergeben. In den Zehn Geboten sind es je nach Zählweise zwei oder gar drei Gebote, die dieses Recht bestätigen: Das Verbot von Diebstahl und das Verbot des Begehrens. So sehen wir, dass es sich um ein unaufgebbares Menschenrecht handelt, privaten Besitz haben und über diesen in persönlicher Freiheit und Verantwortung verfügen zu können. Ein solches Recht muss deshalb auch gesetzlich verankert sein und unter allen Umständen geschützt werden. Ein solches Gesetz mit seinen Menschenrechten muss zwingend über jeglicher Regierungsgewalt stehen, damit die Gewaltentrennung und der Schutz vor tyrannischer Diktatur gewährleistet ist. Somit ist die religiös-ideologische Idee und Verwirklichung eines kommunistischen Staatswesens, also die Verstaatlichung privaten Eigentums, ein Verstoß gegen dieses Menschenrecht und ein Verbrechen gegen alle Bürger dieses Staates, die durch ein solches System entmündigt und ihrer Verantwortung betrogen werden.

Solche Tendenzen sind aber nicht erst mit der Einführung eines kommunistischen Regimes zu beobachten. Bereits heute zeichnet sich in der Politik demokratischer Staaten das Denken ab, dass der Besitz von Gütern, die einem erhöhten Standard entsprechen, ungerechtfertigt sei. Damit hängt der Gedanke zusammen, dass es ein Verbrechen sei, reich zu sein, oder dass Reichtum immer auf betrügerische Art und Weise erworben sein müsse. Fakt ist jedoch, dass dies nur selten vorkommt und dann in vielen Fällen tatsächlich auch geahndet und bestraft wird. Dass ein Unternehmen an Umsatz und Einnahmen stärker wird, hängt in erster Linie damit zusammen, dass das Kaufverhalten der Konsumenten eine Art Auswahlverfahren ist, welches ein bestimmtes Unternehmen unterstützt. Ein Unternehmen floriert nur dann, wenn es entweder sehr gute Qualität, ein sehr gutes Preis-/Leistungsverhältnis oder einen starken persönlichen Kundenbezug anbieten kann. Üblicherweise müssen mindestens zwei dieser drei Hauptfaktoren erfüllt sein, um ein Unternehmen zu großen Wachstum bringen zu können.

Nun wird das falsche Denken, dass Reichtum (mal am Rande bemerkt: Es gibt keine allgemein gültige Definition, wann Reichtum beginnt, deshalb ist auch Armut immer ein relativer, individueller Begriff) mit Betrug gleichzusetzen sei, durch die progressive Besteuerung verstärkt. Progressive Besteuerung bedeutet, dass jemand, der mehr Geld hat, prozentual mehr Steuern zahlen muss. Wenn ein Staat die progressive Besteuerung einführt, also von den Reicheren prozentual mehr wegnimmt als von den weniger Reichen, um damit diejenigen zu finanzieren, die sonst gar nichts verdienen würden, so löst dies automatisch (und nicht einmal bewusst) die Assozisation aus, dass es besser sei, nicht so viel zu haben und dass viel zu besitzen schon an und für sich gesehen ein Unrecht sei. Zunächst stimmt das einmal ganz natürlicherweise nicht, denn wie wir gesehen haben, ist Reichtum das Zeichen dafür, dass jemand mit seinem Besitz gut umgehen und wirtschaften kann, sowie etwas zu bieten hat, was von der Kundschaft durch das Kaufverhalten positiv bewertet und somit belohnt wird. Sodann können wir von biblischer Seite her festhalten, dass es Gott immer darum geht, jedem Menschen das größtmögliche Maß an Freiheit zu geben. Freiheit bedeutet, dass man für seinen Besitz und für sich selbst (Worte, Handlungen, Gedanken, etc.) vor Gott und den Mitmenschen verantwortlich ist, aber niemand das Recht hat, diese Verantwortung zu übernehmen. Dieses Prinzip wird unter anderem vom Herrn Jesus im Gleichnis von den anvertrauten Talenten (Matth. 25, 14 – 30) sehr anschaulich bestätigt und erklärt.

Bei progressiven Steuern und dem Drang, möglichst „sozial“ zu erscheinen, kommt es langfristig gesehen zu großen Problemen. Zunächst wird, wie bereits ausgeführt, ein großer Druck auf diejenigen ausgeübt, welche viel Geld zu versteuern haben. Diese stehen automatisch unter einem Selbstrechtfertigungszwang in unserer Gesellschaft, weil man ihren Reichtum als Unrecht betrachtet. Sodann nimmt ihnen der Staat eine Menge Geld weg, das ihnen rechtmäßig zusteht, um es dann für diejenigen zu verwenden, die weniger haben. Dadurch haben sie weniger Freiheit, dieses Geld in eigener Verantwortung einzusetzen, zum Beispiel um ein neues Unternehmen zu gründen und Arbeitsplätze zu schaffen. Ihr Geld kommt zu einem gewissen Maß denen zugute, die nicht arbeiten. So gibt es inzwischen eine immer kleinere Kluft zwischen dem, was eine arbeitende und eine nicht arbeitende Person bekommt (von verdienen kann da nun mal nicht die Rede sein). Dadurch verlieren Arbeitende immer mehr an Motivation, um ihre Arbeit hochwertig zu erledigen. Zugleich wird es immer leichter, ohne Arbeit zu überleben (und oft nicht nur überleben…). Wir sehen also, dass die progressive Steuer auf lange Frist gesehen zu immer mehr Arbeitslosigkeit führt. Wo es hingegen eine freie Marktwirtschaft mit gerechten und möglichst geringen Steuern gibt, kann die gesamte Situation der Wirtschaft aufblühen. Ein Staat, der durch eine Steuersenkung die private Wirtschaft fördert, wird letzten Endes mehr Steuern einnehmen, da er das kontinuierliche Wachstum der Wirtschaft ankurbelt und indirekt auch für mehr Arbeitsplätze sorgt. Da, wie wir gesehen haben, die Gesamtheit der Konsumenten die Qualität der Waren und Dienstleistungen bewertet (dies geschieht automatisch durch ihr Konsumverhalten), wird eine gesunde Konkurrenz auch immer für den Anstieg der Qualität sorgen. Schlechter Service wird von den Kunden bestraft, indem es einen Wechsel des Dienstleisters gibt. Und die vorhandene Konkurrenz wird auch keine Monopolstellung einzelner Unternehmen zulassen.

So dürfen wir uns als gläubige Christen für eine möglichst freie Marktwirtschaft und einen tiefen, gerechten Steuersatz einsetzen. Dies ist der beste Weg, um wirtschaftliches Wachstum und eine Zunahme an Arbeitsplätzen zu garantieren. Hierfür sollen wir Politiker wählen, die für dieses Anliegen einstehen. Weiter können wir dies auch unterstützen, indem wir als Angestellte unserem Unternehmen helfen, Gewinn zu erzielen und dadurch neue Arbeitsplätze zu schaffen. Dies geschieht am Besten, indem wir motiviert und mit großem Einsatz im Unternehmen mitarbeiten. Und für unser Unternehmen sowie die Politiker zu beten ist sowieso sehr gut und wichtig.