4. Frage im Westminster Katechismus

4. Frage: Was ist Gott?
4. Antwort: Gott ist Geist7, unendlich8, ewig9 und unveränderbar10in Seinem Sein11, in Weisheit12, Kraft13, Heiligkeit14, Gerechtigkeit15, Güte16und Wahrheit17.
Bibelstellen dazu:
7 5. Mose 4, 15 – 19: So bewahrt nun eure Seelen wohl, weil ihr keinerlei Gestalt gesehen habt an dem Tag, als der Herr aus dem Feuer heraus mit euch redete auf dem Berg Horeb, damit ihr nicht verderblich handelt und euch ein Bildnis macht in der Gestalt irgend eines Götzenbildes, das Abbild eines männlichen oder weiblichen Wesens, das Abbild irgend eines Tieres, das auf Erden ist, das Abbild irgend eines Vogels, der am Himmel fliegt, das Abbild irgend eines Wesens, das auf dem Erdboden kriecht, das Abbild irgend eines Fisches, der im Wasser ist, tiefer als die Erdoberfläche; daß du deine Augen auch nicht zum Himmel hebst und die Sonne und den Mond und die Sterne und das ganze Heer des Himmels anschaust und dich verführen läßt, sie anzubeten und ihnen zu dienen, die doch der Herr, dein Gott, allen Völkern unter dem ganzen Himmel zugeteilt hat. Lukas 24, 39: Seht an meinen Händen und meinen Füßen, daß ich es bin! Rührt mich an und schaut, denn ein Geist hat nicht Fleisch und Knochen, wie ihr seht, daß ich es habe! Johannes 1, 18: Niemand hat Gott je gesehen; der eingeborene Sohn, der im Schoß des Vaters ist, der hat Aufschluß [über ihn] gegeben. Johannes 4, 24:Gott ist Geist, und die ihn anbeten, müssen ihn im Geist und in der Wahrheit anbeten. Apostelgeschichte 17, 29:Da wir nun von göttlichem Geschlecht sind, dürfen wir nicht meinen, die Gottheit sei dem Gold oder Silber oder Stein gleich, einem Gebilde menschlicher Kunst und Erfindung.
8 1. Könige 8, 27: Aber wohnt Gott wirklich auf der Erde? Siehe, die Himmel und aller Himmel Himmel können dich nicht fassen; wie sollte es denn dieses Haus tun, das ich gebaut habe! Psalm 139, 7 – 10: Wo sollte ich hingehen vor deinem Geist, und wo sollte ich hinfliehen vor deinem Angesicht? Stiege ich hinauf zum Himmel, so bist du da; machte ich das Totenreich zu meinem Lager, siehe, so bist du auch da. Nähme ich Flügel der Morgenröte und ließe mich nieder am äußersten Ende des Meeres, so würde auch dort deine Hand mich führen und deine Rechte mich halten! Psalm 145, 3: Groß ist der Herr und hoch zu loben, ja, seine Größe ist unerforschlich. Psalm 147, 5: Groß ist unser Herr und reich an Macht; sein Verstand ist unermeßlich. Jeremia 23, 24:Oder kann sich jemand so heimlich verbergen, daß ich ihn nicht sehe? spricht der Herr. Erfülle ich nicht den Himmel und die Erde? spricht der Herr. Römer 11, 33 – 36: O welche Tiefe des Reichtums sowohl der Weisheit als auch der Erkenntnis Gottes! Wie unergründlich sind seine Gerichte, und wie unausforschlich seine Wege! Denn wer hat den Sinn des Herrn erkannt, oder wer ist sein Ratgeber gewesen? Oder wer hat ihm etwas zuvor gegeben, daß es ihm wieder vergolten werde? Denn von ihm und durch ihn und für ihn sind alle Dinge; ihm sei die Ehre in Ewigkeit! Amen.
9 5. Mose 33, 27: Eine Zuflucht ist [dir] der Gott der Urzeit, und unter dir sind ewige Arme. Er hat den Feind vor dir her gejagt und zu dir gesagt: Vertilge!« Psalm 90, 2: Ehe die Berge wurden und du die Erde und den Erdkreis hervorbrachtest, ja, von Ewigkeit zu Ewigkeit bist du Gott! Psalm 102, 12 und 24 – 27: Meine Tage sind wie ein langgestreckter Schatten, und ich verdorre wie Gras. […] Er hat meine Kraft gebeugt auf dem Weg, hat verkürzt meine Tage. Ich spreche: Mein Gott, nimm mich nicht hinweg in der Hälfte meiner Tage! Deine Jahre währen von Geschlecht zu Geschlecht. Du hast vorzeiten die Erde gegründet, und die Himmel sind das Werk deiner Hände. Sie werden vergehen, du aber bleibst; sie alle werden wie ein Kleid zerfallen, wie ein Gewand wirst du sie wechseln, und sie werden verschwinden. Offenbarung 1, 4 und 8:Johannes an die sieben Gemeinden, die in Asia sind: Gnade sei mit euch und Friede von dem, der ist und der war und der kommt, und von den sieben Geistern, die vor seinem Thron sind […] Ich bin das A und das O, der Anfang und das Ende, spricht der Herr, der ist und der war und der kommt, der Allmächtige.
10 Psalm 33, 11: Der Ratschluß des Herrn bleibt ewig bestehen, die Gedanken seines Herzens von Geschlecht zu Geschlecht. Maleachi 3, 6: Denn ich, der Herr, verändere mich nicht; deshalb seid ihr, die Kinder Jakobs, nicht zugrundegegangen. Hebräer 1, 12: und wie einen Mantel wirst du sie zusammenrollen, und sie sollen ausgewechselt werden. Du aber bleibst derselbe, und deine Jahre nehmen kein Ende.« Hebräer 6, 17 – 18: Darum hat Gott, als er den Erben der Verheißung in noch stärkerem Maße beweisen wollte, wie unabänderlich sein Ratschluß ist, sich mit einem Eid verbürgt, damit wir durch zwei unabänderliche Handlungen, in denen Gott unmöglich lügen konnte, eine starke Ermutigung haben, wir, die wir unsere Zuflucht dazu genommen haben, die dargebotene Hoffnung zu ergreifen. Hebräer 13, 8: Jesus Christus ist derselbe gestern und heute und auch in Ewigkeit! Jakobus 1, 17: Jede gute Gabe und jedes vollkommene Geschenk kommt von oben herab, von dem Vater der Lichter, bei dem keine Veränderung ist, noch ein Schatten infolge von Wechsel.
11 2. Mose 3, 14: Gott sprach zu Mose: »Ich bin, der ich bin!« Und er sprach: So sollst du zu den Kindern Israels sagen: »Ich bin«, der hat mich zu euch gesandt. Psalm 115, 2 – 3: Warum sollen die Heiden sagen: Wo ist denn ihr Gott? Unser Gott ist im Himmel; er kann schaffen, was er will. 1. Timotheus 1, 17: Aber Gott, dem ewigen König, dem Unvergänglichen und Unsichtbaren, der allein Gott ist, sei Ehre und Preis in Ewigkeit! Amen. 1. Timotheus 6, 13 – 16: Ich gebiete dir vor Gott, der alle Dinge lebendig macht, und vor Christus Jesus, der unter Pontius Pilatus bezeugt hat das gute Bekenntnis, dass du das Gebot unbefleckt, untadelig haltest bis zur Erscheinung unseres Herrn Jesus Christus, welche uns zeigen wird zu seiner Zeit der Selige und allein Gewaltige, der König aller Könige und Herr aller Herren, der allein Unsterblichkeit hat, der da wohnt in einem Licht, zu dem niemand kommen kann, den kein Mensch gesehen hat noch sehen kann. Dem sei Ehre und ewige Macht! Amen.
12 Psalm 104, 24: HERR, wie sind deine Werke so groß und viel! Du hast sie alle weise geordnet, und die Erde ist voll deiner Güter. Römer 11, 33 – 34: O welch eine Tiefe des Reichtums, beides, der Weisheit und der Erkenntnis Gottes! Wie unbegreiflich sind seine Gerichte und unerforschlich seine Wege! Denn »wer hat des Herrn Sinn erkannt, oder wer ist sein Ratgeber gewesen«? (Jesaja 40,13) Hebräer 4, 13: Und kein Geschöpf ist vor ihm verborgen, sondern es ist alles bloß und aufgedeckt vor den Augen Gottes, dem wir Rechenschaft geben müssen. 1. Johannes 3, 19 – 20: Daran erkennen wir, dass wir aus der Wahrheit sind, und können unser Herz vor ihm damit zum Schweigen bringen, dass, wenn uns unser Herz verdammt, Gott größer ist als unser Herz und erkennt alle Dinge.
13 1. Mose 17, 1: Als nun Abram neunundneunzig Jahre alt war, erschien ihm der HERR und sprach zu ihm: Ich bin der allmächtige Gott; wandle vor mir und sei fromm. Psalm 62, 11: Verlasst euch nicht auf Gewalt und setzt auf Raub nicht eitle Hoffnung; fällt euch Reichtum zu, so hängt euer Herz nicht daran. Jeremia 32, 17: Ach, Herr HERR, siehe, du hast Himmel und Erde gemacht durch deine große Kraft und durch deinen ausgereckten Arm, und es ist kein Ding vor dir unmöglich Matthäus 19, 26: Jesus aber sah sie an und sprach zu ihnen: Bei den Menschen ist’s unmöglich; aber bei Gott sind alle Dinge möglich. Offenbarung 1, 8: Ich bin das A und das O, spricht Gott der Herr, der da ist und der da war und der da kommt, der Allmächtige.
14 Hebräer 1, 13: Zu welchem Engel aber hat er jemals gesagt (Psalm 110,1): »Setze dich zu meiner Rechten, bis ich deine Feinde zum Schemel deiner Füße mache«? 1. Petrus 1, 14 – 16: Als gehorsame Kinder gebt euch nicht den Begierden hin, denen ihr früher in der Zeit eurer Unwissenheit dientet; sondern wie der, der euch berufen hat, heilig ist, sollt auch ihr heilig sein in eurem ganzen Wandel. Denn es steht geschrieben (3.Mose 19,2): »Ihr sollt heilig sein, denn ich bin heilig.« 1. Johannes 3, 3 – 5:Und ein jeder, der solche Hoffnung auf ihn hat, der reinigt sich, wie auch jener rein ist. Wer Sünde tut, der tut auch Unrecht, und die Sünde ist das Unrecht. Und ihr wisst, dass er erschienen ist, damit er die Sünden wegnehme, und in ihm ist keine Sünde. Offenbarung 15, 4: Wer sollte dich, Herr, nicht fürchten und deinen Namen nicht preisen? Denn du allein bist heilig! Ja, alle Völker werden kommen und anbeten vor dir, denn deine gerechten Gerichte sind offenbar geworden.
15 1. Mose 18, 25: Das sei ferne von dir, dass du das tust und tötest den Gerechten mit dem Gottlosen, sodass der Gerechte wäre gleich wie der Gottlose! Das sei ferne von dir! Sollte der Richter aller Welt nicht gerecht richten? 2. Mose 34, 6 – 7:Und der HERR ging vor seinem Angesicht vorüber, und er rief aus: HERR, HERR, Gott, barmherzig und gnädig und geduldig und von großer Gnade und Treue, der da Tausenden Gnade bewahrt und vergibt Missetat, Übertretung und Sünde, aber ungestraft lässt er niemand, sondern sucht die Missetat der Väter heim an Kindern und Kindeskindern bis ins dritte und vierte Glied! 5. Mose 32, 4: Er ist ein Fels. Seine Werke sind vollkommen; denn alles, was er tut, das ist recht. Treu ist Gott und kein Böses an ihm, gerecht und wahrhaftig ist er. Psalm 96, 13: Der Himmel freue sich, und die Erde sei fröhlich, das Meer brause und was darinnen ist; das Feld sei fröhlich und alles, was darauf ist; es sollen jauchzen alle Bäume im Walde vor dem HERRN; denn er kommt, denn er kommt, zu richten das Erdreich. Er wird den Erdkreis richten mit Gerechtigkeit und die Völker mit seiner Wahrheit. Römer 3, 5 – 6 und 25 – 26:Ist’s aber so, dass unsre Ungerechtigkeit Gottes Gerechtigkeit ins Licht stellt, was sollen wir sagen? Ist Gott dann nicht ungerecht, wenn er zürnt? – Ich rede nach Menschenweise. – Das sei ferne! Wie könnte sonst Gott die Welt richten? […] Den hat Gott für den Glauben hingestellt als Sühne in seinem Blut zum Erweis seiner Gerechtigkeit, indem er die Sünden vergibt, die früher begangen wurden in der Zeit seiner Geduld, um nun in dieser Zeit seine Gerechtigkeit zu erweisen, dass er selbst gerecht ist und gerecht macht den, der da ist aus dem Glauben an Jesus.
16 Psalm 103, 5: der deinen Mund fröhlich macht und du wieder jung wirst wie ein Adler. Psalm 107, 8: “Die sollen dem Herrn danken für seine Güte / und für seine Wunder, die er an den Menschenkindern tut,” Matthäus 19, 7 – 8: Da fragten sie: Warum hat dann Mose geboten, ihr einen Scheidebrief zu geben und sich von ihr zu scheiden? Er sprach zu ihnen: Mose hat euch erlaubt, euch zu scheiden von euren Frauen, eures Herzens Härte wegen; von Anfang an aber ist’s nicht so gewesen. Römer 2, 4: Oder verachtest du den Reichtum seiner Güte, Geduld und Langmut? Weißt du nicht, dass dich Gottes Güte zur Buße leitet?
17 2. Mose 34, 6: Und der HERR ging vor seinem Angesicht vorüber, und er rief aus: HERR, HERR, Gott, barmherzig und gnädig und geduldig und von großer Gnade und Treue 5. Mose 32, 4: Er ist ein Fels. Seine Werke sind vollkommen; denn alles, was er tut, das ist recht. Treu ist Gott und kein Böses an ihm, gerecht und wahrhaftig ist er. Psalm 86, 15: Du aber, Herr, Gott, bist barmherzig und gnädig, geduldig und von großer Güte und Treue. Psalm 117, 2: Denn seine Gnade und Wahrheit waltet über uns in Ewigkeit. Halleluja! Hebräer 6, 18: So sollten wir durch zwei Zusagen, die nicht wanken – denn es ist unmöglich, dass Gott lügt -, einen starken Trost haben, die wir unsre Zuflucht dazu genommen haben, festzuhalten an der angebotenen Hoffnung.

3. Frage im Westminster Katechismus

3. Frage: Was lehren die Schriften im Wesentlichen?
3. Antwort: Die Schriften lehren im Wesentlichen, was der Mensch von Gott glauben soll5 und welche Pflichten Gott vom Menschen fordert6.
Bibelstellen dazu:
5 1. Mose 1, 1: Im Anfang schuf Gott die Himmel und die Erde. Johannes 5, 39: Ihr erforscht die Schriften, weil ihr meint, in ihnen das ewige Leben zu haben; und sie sind es, die von mir Zeugnis geben. Johannes 20, 30 – 31: Noch viele andere Zeichen tat Jesus nun vor seinen Jüngern, die in diesem Buch nicht geschrieben sind. Diese aber sind geschrieben, damit ihr glaubt, daß Jesus der Christus, der Sohn Gottes ist, und damit ihr durch den Glauben Leben habt in seinem Namen. Römer 10, 17: Demnach kommt der Glaube aus der Verkündigung, die Verkündigung aber durch Gottes Wort. 2. Timotheus 3, 14 – 15: Du aber bleibe in dem, was du gelernt hast und was dir zur Gewißheit geworden ist, da du weißt, von wem du es gelernt hast, und weil du von Kindheit an die heiligen Schriften kennst, welche die Kraft haben, dich weise zu machen zur Errettung durch den Glauben, der in Christus Jesus ist.
6 5. Mose 10, 12 – 13: Und nun, Israel, was fordert der Herr, dein Gott, von dir, als nur, daß du den Herrn, deinen Gott, fürchtest, daß du in allen seinen Wegen wandelst und ihn liebst und dem Herrn, deinem Gott, dienst mit deinem ganzen Herzen und deiner ganzen Seele, indem du die Gebote des Herrn und seine Satzungen hältst, die ich dir heute gebiete, zum Besten für dich selbst? Josua 1, 8: Laß dieses Buch des Gesetzes nicht von deinem Mund weichen, sondern forsche darin Tag und Nacht, damit du darauf achtest, alles zu befolgen, was darin geschrieben steht; denn dann wirst du Gelingen haben auf deinen Wegen, und dann wirst du weise handeln! Psalm 119, 105: Dein Wort ist meines Fußes Leuchte und ein Licht auf meinem Weg. Micha 6, 8: Es ist dir gesagt, o Mensch, was gut ist und was der Herr von dir fordert: Was anders als Recht tun, Liebe üben und demütig wandeln mit deinem Gott? 2. Timotheus 3, 16 – 17: Alle Schrift ist von Gott eingegeben und nützlich zur Belehrung, zur Überführung, zur Zurechtweisung, zur Erziehung in der Gerechtigkeit, damit der Mensch Gottes ganz zubereitet sei, zu jedem guten Werk völlig ausgerüstet. 

2. Frage im Westminster Katechismus

(Heute geht es um unsere Quelle der Erkenntnis, also woher wir wissen können, was wir zur Ausführung der Frage 1 benötigen.)
2. Frage: Welche Regel hat uns Gott gegeben, um uns darin zu leiten, Ihn zu verherrlichen und uns an Ihm zu erfreuen?
2. Antwort: Das Wort Gottes, das aus den Schriften des Alten und Neuen Testaments besteht3, ist die einzige Regel, die uns darin leitet, wie wir Ihn verherrlichen uns an Ihm erfreuen können4.
Bibelstellen dazu:
3 Matthäus 19, 4 – 5: Er aber antwortete und sprach zu ihnen: Habt ihr nicht gelesen, daß der Schöpfer sie am Anfang als Mann und Frau erschuf und sprach: »Darum wird ein Mann Vater und Mutter verlassen und seiner Frau anhängen; und die zwei werden ein Fleisch sein«? 1. Mose 2, 24: Darum wird ein Mann seinen Vater und seine Mutter verlassen und seiner Frau anhängen, und sie werden ein Fleisch sein. Lukas 24, 27 und 44: Und er begann bei Mose und bei allen Propheten und legte ihnen in allen Schriften aus, was sich auf ihn bezieht. […] Er aber sagte ihnen: Das sind die Worte, die ich zu euch geredet habe, als ich noch bei euch war, daß alles erfüllt werden muß, was im Gesetz Moses und in den Propheten und den Psalmen von mir geschrieben steht. 1. Korinther 2, 12 – 13: Wir aber haben nicht den Geist der Welt empfangen, sondern den Geist, der aus Gott ist, so daß wir wissen können, was uns von Gott geschenkt ist; und davon reden wir auch, nicht in Worten, die von menschlicher Weisheit gelehrt sind, sondern in solchen, die vom Heiligen Geist gelehrt sind, indem wir Geistliches geistlich erklären. 1. Korinther 14, 37: Wenn jemand glaubt, ein Prophet zu sein oder geistlich, der erkenne, daß die Dinge, die ich euch schreibe, Gebote des Herrn sind. 2. Petrus 1, 20 – 21: Dabei sollt ihr vor allem das erkennen, daß keine Weissagung der Schrift von eigenmächtiger Deutung ist. Denn niemals wurde eine Weissagung durch menschlichen Willen hervorgebracht, sondern vom Heiligen Geist getrieben haben die heiligen Menschen Gottes geredet. 2. Petrus 3, 1 – 2 und 15 – 16: Geliebte, dies ist nun schon der zweite Brief, den ich euch schreibe, um durch Erinnerung eure lautere Gesinnung aufzuwecken, damit ihr an die Worte gedenkt, die von den heiligen Propheten vorausgesagt worden sind, und dessen, was euch der Herr und Retter durch uns, die Apostel, aufgetragen hat. […] Und seht die Langmut unseres Herrn als [eure] Rettung an, wie auch unser geliebter Bruder Paulus euch geschrieben hat nach der ihm gegebenen Weisheit, so wie auch in allen Briefen, wo er von diesen Dingen spricht. In ihnen ist manches schwer zu verstehen, was die Unwissenden und Ungefestigten verdrehen, wie auch die übrigen Schriften3, zu ihrem eigenen Verderben.
4 5. Mose 4, 2: Ihr sollt nichts hinzufügen zu dem Wort, das ich euch gebiete, und sollt auch nichts davon wegnehmen, damit ihr die Gebote des Herrn, eures Gottes, haltet, die ich euch gebiete. Psalm 19, 7 – 11: Denn wo ist ein so großes Volk, zu dem sich die Götter so nahen, wie der Herr, unser Gott, es tut, so oft wir ihn anrufen? Und wo ist ein so großes Volk, das so gerechte Satzungen und Rechtsbestimmungen hätte, wie dieses ganze Gesetz, das ich euch heute vorlege? Nur hüte dich und bewahre deine Seele wohl, daß du die Geschehnisse nicht vergißt, die deine Augen gesehen haben, und daß sie nicht aus deinem Herzen weichen alle Tage deines Lebens; sondern du sollst sie deinen Kindern und Kindeskindern verkünden! An dem Tag, als du vor dem Herrn, deinem Gott, standest am [Berg] Horeb, als der Herr zu mir sprach: »Versammle mir das Volk, damit ich sie meine Worte hören lasse, und damit sie mich fürchten lernen alle Tage ihres Lebens auf Erden, und damit sie auch ihre Kinder unterweisen!«, da tratet ihr herzu und standet unten am Berg. Aber der Berg brannte im Feuer bis ins Innerste des Himmels hinein, [der voller] Finsternis, Wolken und Dunkel [war]. Jesaja 8, 20:»Zum Gesetz und zum Zeugnis!« — wenn sie nicht so sprechen, gibt es für sie kein Morgenrot. Johannes 15, 11: Dies habe ich zu euch geredet, damit meine Freude in euch bleibe und eure Freude völlig werde. Johannes 20, 30 – 31: Noch viele andere Zeichen tat Jesus nun vor seinen Jüngern, die in diesem Buch nicht geschrieben sind. Diese aber sind geschrieben, damit ihr glaubt, daß Jesus der Christus, der Sohn Gottes ist, und damit ihr durch den Glauben Leben habt in seinem Namen. Apostelgeschichte 17, 11:Diese aber waren edler gesinnt als die in Thessalonich und nahmen das Wort mit aller Bereitwilligkeit auf; und sie forschten täglich in der Schrift, ob es sich so verhalte. 2. Timotheus 3, 15 – 17:und weil du von Kindheit an die heiligen Schriften kennst, welche die Kraft haben, dich weise zu machen zur Errettung durch den Glauben, der in Christus Jesus ist. Alle Schrift ist von Gott eingegeben11 und nützlich zur Belehrung, zur Überführung, zur Zurechtweisung, zur Erziehung in der Gerechtigkeit, damit der Mensch Gottes ganz zubereitet sei, zu jedem guten Werk völlig ausgerüstet. 1. Johannes 1, 4: Und dies schreiben wir euch, damit eure Freude vollkommen sei.

1. Frage im Westminster Katechismus

(Der Westminster Katechismus ist ein Hilfsmittel, um die Lehre der Bibel besser kennenlernen zu können. Es sind 107 Fragen und kurze, leicht einzuprägende Antworten, die jeweils mit zahlreichen Bibelstellen begründet werden)

Der kürzere Westminster Katechismus – Frage 1

1. Frage: Was ist das höchste Ziel des Menschen?
1. Antwort: Das höchste Ziel des Menschen ist es, Gott zu verherrlichen1 und sich für immer an Ihm zu erfreuen2.
Bibelstellen dazu:
1 Psalm 86: Ein Gebet Davids. Neige dein Ohr, o Herr, und erhöre mich, denn ich bin elend und arm; bewahre meine Seele, denn ich bin dir zugetan; hilf du, mein Gott, deinem Knecht, der sich auf dich verläßt! Sei mir gnädig, o Herr; denn zu dir rufe ich allezeit! Erfreue die Seele deines Knechtes; denn zu dir, Herr, erhebe ich meine Seele! Denn du, Herr, bist gut und vergibst gern; und du bist reich an Gnade für alle, die dich anrufen. Vernimm, o Herr, mein Gebet, und achte auf die Stimme meines Flehens! Am Tag meiner Not rufe ich dich an, denn du erhörst mich. Dir, Herr, ist keiner gleich unter den Göttern, und nichts gleicht deinen Werken! Alle Völker, die du gemacht hast, werden kommen und vor dir anbeten, o Herr, und deinem Namen Ehre geben; denn du bist groß und tust Wunder, du bist Gott, du allein! Weise mir, Herr, deinen Weg, damit ich wandle in deiner Wahrheit; richte mein Herz auf das Eine, daß ich deinen Namen fürchte! Ich will dich preisen, Herr, mein Gott, von ganzem Herzen, und deinem Namen Ehre erweisen auf ewig. Denn deine Gnade ist groß über mir, und du hast meine Seele errettet aus der Tiefe des Totenreichs. O Gott, es sind Vermessene gegen mich aufgestanden, und eine Rotte von Gewalttätigen trachtet mir nach dem Leben; sie haben dich nicht vor Augen. Du aber, Herr, bist ein barmherziger und gnädiger Gott, langsam zum Zorn und von großer Gnade und Treue. Wende dich zu mir und sei mir gnädig! Verleihe deinem Knecht deine Stärke, und hilf dem Sohn deiner Magd! Tue an mir ein Zeichen zum Guten, damit meine Hasser es zu ihrer Beschämung sehen, daß du, Herr, mir geholfen und mich getröstet hast. Jesaja 60, 21: Und dein Volk wird aus lauter Gerechten bestehen und das Land auf ewig besitzen, als Schößling meiner Pflanzung, ein Werk meiner Hände, mir zum Ruhm. Römer 11, 36:Denn von ihm und durch ihn und für ihn sind alle Dinge; ihm sei die Ehre in Ewigkeit! Amen. 1. Korinther 6, 20: Denn ihr seid teuer erkauft; darum verherrlicht Gott in eurem Leib und in eurem Geist, die Gott gehören! 1. Korinther 10, 31: Ob ihr nun eßt oder trinkt oder sonst etwas tut — tut alles zur Ehre Gottes! Offenbarung 4, 11: Würdig bist du, o Herr, zu empfangen den Ruhm und die Ehre und die Macht; denn du hast alle Dinge geschaffen, und durch deinen Willen sind sie und wurden sie geschaffen!
2 Psalm 16, 5 – 11: Der Herr ist mein Erbteil und das [Teil] meines Bechers; du sicherst mir mein Los. Die Meßschnüre sind mir in einer lieblichen Gegend gefallen, ja, mir wurde ein schönes Erbe zuteil. Ich lobe den Herrn, der mir Rat gegeben hat; auch in der Nacht mahnt mich mein Inneres. Ich habe den Herrn allezeit vor Augen; weil er zu meiner Rechten ist, wanke ich nicht. Darum freut sich mein Herz, und meine Seele frohlockt; auch mein Fleisch wird sicher ruhen, denn du wirst meine Seele nicht dem Totenreich preisgeben und wirst nicht zulassen, daß dein Getreuer die Verwesung sieht. Du wirst mir den Weg des Lebens zeigen; vor deinem Angesicht sind Freuden in Fülle, liebliches Wesen zu deiner Rechten ewiglich! Psalm 144, 15:Wohl dem Volk, dem es so ergeht; wohl dem Volk, dessen Gott der Herr ist! Jesaja 12, 2: Siehe, Gott ist mein Heil; ich will vertrauen und lasse mir nicht grauen; denn Jah, der Herr, ist meine Kraft und mein Lied, und er wurde mir zur Rettung! Lukas 2, 10:Und der Engel sprach zu ihnen: Fürchtet euch nicht! Denn siehe, ich verkündige euch große Freude, die dem ganzen Volk widerfahren soll. Philipper 4, 4: Freut euch im Herrn allezeit; abermals sage ich: Freut euch! Offenbarung 21, 3 – 4: Und ich hörte eine laute Stimme aus dem Himmel sagen: Siehe, das Zelt Gottes bei den Menschen! Und er wird bei ihnen wohnen; und sie werden seine Völker sein, und Gott selbst wird bei ihnen sein, ihr Gott. Und Gott wird abwischen alle Tränen von ihren Augen, und der Tod wird nicht mehr sein, weder Leid noch Geschrei noch Schmerz wird mehr sein; denn das Erste ist vergangen.

Young, Restless, Reformed

Young, Restless, Reformed

Heute möchte ich einen ersten Blog-Post zu einer losen Serie zu einem Buch und einer sehr ermutigenden Bewegung in den USA posten. Es ist nicht ganz einfach, diese Bewegung zu beschreiben, und zwar vermutlich gerade weil es eine Bewegung und kein Stillstand ist. Es ist eine junge, lebendige Bewegung, die verschiedenste Denominationen erfasst.
Was die Bewegung zusammenhält, sind folgende Punkte:
1. Die Liebe und das Bekenntnis zu den Lehren der Gnade
2. Die Liebe zu den Schriften der Reformatoren und der Puritaner (unter ihnen besonders Jonathan Edwards)
3. Die Offenheit gegenüber den Geistesgaben
4. Die Bereitschaft, mit Andersdenkenden zu reden und Einheit zu leben, ohne die klare Lehre zu vernachlässigen
5. Die Bereitschaft, sich in der Gesellschaft einzubringen und für die Erhaltung der biblischen Werte zu kämpfen.
Die Bewegung ist von einer großen Begeisterung für Gott und Sein Wort gekennzeichnet. Viele Menschen glauben zum Beispiel, dass die Lehren der Gnade ein Hindernis für Evangelisation sind. Aber gerade das Gegenteil ist der Fall, wie diese Bewegung zeigt. Weil alles zur Ehre Gottes geschieht, ist der Gläubige aufgefordert, diese Ehre und Herrlichkeit Gottes bekannt zu machen. Und das ist der Beste aller Gründe für Evangelisation.
Auch das Verständnis von Einheit trotz mancher Unterschiede in der Lehre – gerade ohne auf die Wichtigkeit der Lehre zu verzichten – ist sehr vorbildlich. Die Lehre wird nicht heruntergespielt, wie das in zahlreichen postmodernen Kontexten der Gemeinden geschieht, sondern man ist bereit, die Lehre in Liebe darzulegen und miteinander zu reden, von einander zu lernen und gemeinsam für die Herrlichkeit des souveränen Gottes zu leben. Es kann nicht darum gehen, die Bekenntnisse immer kürzer zu halten, sondern darum, sie immer wieder zu lehren und im Gespräch zu prüfen und wiederum zu lehren.
Collin Hansen, ein Journalist der Zeitschrift „Christianity Today“ hat sich für zwei Jahre Zeit genommen, um die Bewegung zu studieren, mit vielen Pastoren, Professoren der Universitäten, Studenten und Gemeindemitgliedern darüber zu reden. In seinem Buch „Young, Restless, Reformed“ berichtet er von seinen Gesprächen und Erkenntnissen. So zum Beispiel von seinem Gespräch mit Ligon Duncan, Pastor der First Presbyterian Church in Jackson, Mississippi und systematischer Theologe am Reformed Theological Seminary:
Contrary to concerns that cooperation can downplay some doctrines, Duncan says he values opportunities to explain his beliefs to evangelicals who disagree:
We don’t approach areas where we differ by saying, ‘Hey, those don’t really matter,’“ Duncan explained. „We approach them by saying, ‘Yeah, those matter a lot, and I don’t want Mark’s* people not to hear about those things. And I don’t want C.J.’s** people not to hear about those things. They need to be rooted in their pastors’ best understanding of the Bible according to their own confessional commitments.““(Hansen, Collin, Young, Restless, Reformed, Crossway Books, 2008, S. 113)
[Anmerkung: *Mark ist Mark Dever, Pastor der Capitol Hill Baptist Church in Washington DC und Gründer der 9MarksMinistries; **C.J. Ist C.J. Mahaney, Pastor der Sovereign Grace Church in Louisville und Präsident der Sovereign Grace Ministries]
Wer das total ermutigende Buch bestellen möchte, kann dies hier tun: Young, Restless, Reformed

Ecclesia semper reformanda est – Gedanken zu einer verratenen Reformation

Heute feiern wir den Reformationstag. Dass dieser in unserer nachchristlichen Zeit und Kultur noch gefeiert wird, hinterlässt einen etwas bitteren Nachgeschmack. Vor 494 Jahren ist ein Mann namens Martin Luther aufgestanden und hat sich gegen den damaligen Mainstream gestellt. Dies konnte ihn damals Kopf und Kragen kosten, dennoch war er bereit dazu, für Gottes Wort alles zu riskieren. Er hat radikal für die Wahrheit gekämpft, hat für sie alle Sicherheiten seines gesicherten Lebens als Augustinermönch und Dozent der Theologie aufgegeben. Er hat den ganzen römischen Mainstream mit all seinen Falschlehren unter die Lupe genommen und dagegen die Wahrheit der Heiligen Schrift gesetzt. So schrieb er 1520 in dem Brief „An den christlichen Adel deutscher Nation“ sehr klare Worte:

Die Romanisten haben drei Mauern mit großer Behendigkeit um sich gezogen, womit sie sich bisher beschützt, dass niemand hat können reformieren, wodurch die ganze Christenheit greulich gefallen ist. Zum ersten: Wenn man hat auf sie gedrungen mit weltlicher Gewalt, haben sie gesetzt und gesagt, weltliche Macht habe nicht Recht über sie, sondern wiederum: geistliche sei über die weltliche. Zum andern: hat man sie mit der Heiligen Schrift wollen strafen, setzen sie dagegen, es gebühre die Schrift niemand auszulegen denn der Papst. Zum dritten: dräuet man ihnen mit einem Concilio, so erdichten sie, es könne niemand ein Concilium berufen denn der Papst. Also haben sie drei Ruten uns heimlich gestohlen, dass sie mögen ungestraft sein, und sich in sichere Befestigung dieser drei Mauern gesetzt, alle Büberei und Bosheit zu treiben, die wir denn jetzt sehen. Und ob sie schon ein Concilium mussten machen, haben sie doch dasselbe zuvor dasselbe matt gemacht damit, dass sie die Fürsten zuvor mit Eiden verpflichteten, sie bleiben zu lassen, wie sie seien, dazu der Papst volle Gewalt gegeben über alle Ordnung des Concilii, also dass gleich gilt, es seien viel Concilia oder keine Concilia, abgesehen davon, dass sie uns nur mit Larven und Spiegelfechten betrügen. So gar greulich fürchten sie für ihre Haut vor einem rechten, freien Concilio und haben damit Könige und Fürsten schüchtern gemacht, dass sie glauben, es wäre wider Gott, so man ihnen nicht gehorche in allen solchen schalkhaften, listigen Spuknissen.“

Zum Einen lässt sich rückblickend sagen, dass sich bei den „Romanisten“ seither nicht wirklich etwas geändert hat. Zwar ist es dem römisch-katholischen Gläubigen inzwischen erlaubt, die Bibel auch als Laie selbst zu lesen und ebenso ist es erlaubt, von Anhängern anderer Denominationen als „Brüder“ zu sprechen. Dennoch ist das Papstprimat und die Macht der „Concilia“ ungebrochen. Kein Wunder, denn das gesamte Lehrgebäude (und damit die Institution) der Römisch-Katholischen Kirche steht auf diesem Fundament. Die Katholische Kirche baut ihre gesamte Lehre auf diesen beiden Fundamenten auf und das wird sich nie ändern können. Somit ist auch die gesamte Ökumene mit den „Romanisten“ ein einziger Hohn gegen alles, was die Reformatoren gesagt und getan haben. Ein Verrat an der Reformation ohnegleichen.

Zugleich muss man festhalten, dass die von Luther entlarvte Strategie der drei Mauern in unserer Zeit in einem anderen Kontext wieder entdeckt werden kann. Das, was Luther den „Romanisten“ vorgeworfen hat, geschieht seit über 250 Jahren in der historisch-kritischen Theologie, ja, nicht nur da, sondern in der gesamten aufklärerischen Philosophie und Geschichts(neu)schreibung genauso. Man setze für „Papst“ das Wort „Verstand“ ein und lese obigen Text erneut. Für „Concilium“ kommt „Publikation“ und schon ist man dabei, die aufklärerischen Versuche der Bibelverfremdung zu demaskieren. Mit eben dieser Strategie lässt sich jede beliebige Diktatur durchsetzen, sie sei „romanistisch“, „absolutistisch“, „aufklärerisch“ oder „tolerant“.

So bleibt zum Schluss nur noch eine Frage. Ecclesia semper reformanda est, die Kirche muss immer reformiert werden. Wir brauchen auch heute wieder Männer und Frauen, die mit den prophetischen Worten eines Martin Luther aufstehen:

Überzeugt mich mit den Zeugnissen der Heiligen Schrift, oder mit öffentlichen, klaren und hellen Gründen, also mit den Bibelworten und Argumenten, die von mir beigebracht worden sind. Denn die Autorität von Papst und Konzilien allein überzeugt mich nicht, da sie offenkundig oft geirrt und gegen Schrift und Vernunft gestanden haben. Nur wenn mein Gewissen in Gottes Wort gefangen ist, will ich widerrufen. Denn es ist nicht geraten, etwas gegen das Gewissen zu tun. Gott helfe mir, Amen.“ (Quelle)