1. Korinther 12, 4 – 7

1. Korinther 12, 4 – 7

Griechisch

Deutsch

4 διαιρεσεις δε χαρισματων εισιν το δε αυτο πνευμα

5 και διαιρεσεις διακονιων εισιν και ο αυτος κυριος

6 και διαιρεσεις ενεργηματων εισιν ο δε αυτος εστιν θεος ο ενεργων τα παντα εν πασιν

7 εκαστω δε διδοται η φανερωσις του πνευματος προς το συμφερον

Es gibt aber Unterschiede bezüglich der Geistesgaben, aber es ist derselbe Geist

und es gibt Unterschiede bezüglich der Dienste, und ist (doch) derselbe Herr

und es gibt Unterschiede bezüglich der Kraftwirkungen, es ist aber der eine Gott, der alles in allen wirkt.

Jedem aber wird gegeben die Manifestation des Geistes für den gemeinsamen Nutzen.

Auslegung:

Damit wir den Abschnitt richtig verstehen können, möchte ich zuerst den roten Faden heraus-arbeiten, der sich durch diese Verse hindurchzieht. Es geht Paulus hier in aller erster Linie noch nicht um die genauen Unterschiede, die hier vorliegen. Vielmehr möchte er aufzeigen, dass Gott eine wahre Vielfalt an Gaben, Diensten und sonstigen Wirkungen in der Gemeinde möchte, und dass diese alle, gerade weil der eine Gott sie schenkt, eben kein Chaos bewirken sollen, sondern eine freiheitliche, von Gott gelenkte Ordnung. Gott stellt jeden in der Gemeinde an seinen speziellen, für ihn vorgesehenen Platz. Schon wenn wir das erste Wort im griechischen Text betrachten, wird das deutlich: dihairesis (Unterschiede) ist eine zusammengesetzte Form von hairesis (das Fremdwort Häresie kommt davon). Hairesis bedeutet Spaltung, Teilung und Paulus benutzt das Wort im Kapitel 11, Vers 19 um von den Parteiungen oder Spaltungen zu sprechen, die es in der Gemeinde gab. Dihairesis bedeutet dann ungefähr Aufspaltung oder Durchtrennung und bedeutet so viel wie Unterschied. Ansonsten benutzt Paulus immer andere Worte, um von den Unterschieden zu sprechen, hier ist die Verwendung ganz offensichtlich mit Absicht so gewählt. Die Korinther haben den Brief schließlich am Stück auf Griechisch vorgelesen bekommen, da fiel ihnen diese Verwendung bestimmt auf. Paulus tadelt sie zuerst wegen den Spaltungen, die sie verursacht hatten und zeigt hier auf, dass es dann keine Spaltungen gibt, wenn alles in der göttlichen Ordnung abläuft.

Paulus spricht hier immer davon, dass ein und derselbe Gott all die Manifestationen wirkt, benutzt aber in den Versen die drei Personen der Dreieinigkeit: in Vers 4 Gott Heiliger Geist, in Vers 5 Gott Sohn (der Herr Jesus) und in Vers 6 Gott (der Vater). Damit streicht er einmal mehr die Bedeutung der Lehre von der göttlichen Dreieinigkeit hervor. Auch die Manifestationen werden in drei unterschiedliche Teile aufgeteilt. Wir müssen aufgrund anderer Gabenlisten davon ausgehen, dass er sie folgendermaßen aufteilte:

Vers 4: Charismata, damit meint er wahrscheinlich die Sprachgaben (Zungenrede, Prophetie, Lehre, Predigt, Wort der Weisheit, Wort der Erkenntnis, Wort der Ermahnung, etc.)

Vers 5: Diakonia, das sind wohltätige Handlungsgaben (Barmherzigkeit, freudiges Geben, Gastfreundschaft, sonstige administrative und organisatorische Gaben)

Vers 6: Energemata, das sind speziell sichtbare Kraftwirkungen (Heilung, Totenauferweckung, bergeversetzender Glaube, Dämonenaustreibung, andere Zeichen- und Wundertaten)

Wir sehen also, dass das ganze Spektrum der Gaben hier drin schon vorhanden ist. Die Liste ist natürlich nicht vollständig, wer möchte, darf mir gerne noch Ergänzungen zukommen lassen. Etwas anderes ist es jetzt mit den Ämtern (ich möchte sie mal so nennen, um eine Verwechslung mit dem hiesigen Begriff „Dienst“ zu vermeiden). Es gibt verschiedene Ämter, von welchen die Bibel spricht. Ein Amt ist das des Hirten, des Evangelisten, des Propheten, etc. In ein Amt hinein kommt man durch eine Einsetzung durch die örtliche Gemeinde. Jedes Amt erfordert eine bestimmte Gabenkonstellation, zum Beispiel sollte ein Lobpreisleiter ein gewisses Verständnis von Musik haben, aber auch die Gabe der Leitung und wenn möglich noch irgend eine Form der Prophetie ausüben. Oder der Hirte braucht die Gabe der Lehre und der Leitung, und wenn möglich auch eine Form der Prophetie. Für die Seelsorge, das apostolische Amt, die Evangelisation, und so weiter, braucht jedes Amt ihre spezielle Zusammensetzung aus den verschiedenen Gaben, die wir hier aufgezählt haben.

Im Vers 7 betont Paulus ganz deutlich, dass die Gabennicht dem Begabten, sondern der örtlichen Gemeinde gehören. Sie sind dazu bestimmt, der gesamten Ortsgemeinde zu dienen, in welcher sie ausgeübt werden. Wenn wir beginnen, unsere Geistesgaben für unsere eigene Ehre zu missbrauchen, werden sie von unserer fleischlichen Haltung verunreinigt. Oft lässt Gott dann zu, dass wir dann trotz besten Willens mehr von unseren menschlichen Gedanken und Gefühlen reinstecken als es dann wirklich Gottes Wort und Wirken ist.

Eine wichtige Frage möchte ich hier schon ein wenig vorwegnehmen, nämlich ob diese Gaben oder irgend ein Teil von ihnen, bereits aufgehört haben sollen. Solches nämlich wird immer wieder gefragt. Wenn dem nämlich so wäre, würde es keinen Sinn machen, diese Verse überhaupt so detailliert zu betrachten. Wenn man die gesamte Kirchengeschichte betrachtet, könnte man auf den ersten Blick tatsächlich vermuten, dass so etwas geschehen ist. In der Zeit nämlich, als der christliche Glaube nach und nach legalisiert wurde, ist auch zugleich eine große Spaltung oder Aufteilung der gesamten Christenheit geschehen. Ich meine damit nicht das Ost-West-Schisma, das war erst später. Worauf ich hinaus will, ist die Spaltung zwischen (gelehrten) kirchlichen Amtsträgern und dem restlichen Volk, den sogenannten Laien. Waren die Gottesdienste zu Beginn der Gemeinde noch sehr lebendig und von einer Gemeinschaft geprägt, in welcher jeder allen dienen durfte, bestand dieses Dienen und Empfangen bald nur noch zwischen dem Amtsträger, der predigte, beseelsorgerte und das Herrenmahl austeilte und dem Volk, das seinen Dienst noch durch steuerliche Abgaben tun durfte. Je mehr die Ausübung der Ämter auf einen sehr geringen Teil der Gemeinde beschränkt wurde, desto weniger Gaben wurden sichtbar. Die Gabe der Heilung wurde bald nur noch durch vereinzelte Mönche ausgeübt. Nicht etwa deshalb, weil sie verschwunden wäre, sondern weil nur noch eine sehr kleine Oberschicht der Gläubigen das Anrecht bekamen, überhaupt irgendwelche Gaben auszuüben.

Wir werden im Verlaufe der weiteren Ausführungen noch mehr Argumente näher betrachten müssen. Der kirchengeschichtliche Aspekt wäre nun kurz angesprochen. Die gesamte Kirchengeschichte zeigt immer wieder in erwecklichen Aufbrüchen die Suche der Menschen nach der Geistesfülle, nach der Vollmacht und damit auch nach der Fülle der Gaben. Es gibt Gaben, welche auf die Zeit der Gemeinde beschränkt sind, doch die Zeit der Gemeinde dauert vom ersten Pfingsten bis zur Entrückung der gesamten Gemeinde. Bis zu dem einen Moment, der noch unmöglich eingetroffen sein kann, sind alle Charismata den örtlichen Gemeinden übergeben und anvertraut. Gott möchte, dass wir sie allesamt gebrauchen und keine einzige von ihnen verschmähen. Sie alle sind Hilfsmittel von Gott, um unseren Auftrag als Gemeinde auszuführen. Natürlich lässt sich der Auftrag, einen Nagel in die Wand zu schlagen, auch mit Hilfe einer Zange ausführen. Dies ist jedoch viel anstrengender, zeitaufwändiger und dadurch auch ein Schwachsinn. So hat jede Gabe und jedes Amt seinen Platz, seinen Auftrag und seine Möglichkeiten und Grenzen. Je mehr sich die Gemeinde davon überzeugen lässt, dass sie alle Gaben in dynamischer Zusammenarbeit braucht, so wie man um ein Haus zu bauen auch eine ganze Fülle an Werkzeugen braucht, desto mehr wird Gott sie mit dieser Fülle der Gaben segnen und vermehren.

Leider haben wir uns damit abgefunden, dass viele unserer Gemeinden nicht mehr wachsen, andere kleiner werden und manche sich spalten. Wir versuchen das dann mit ein paar Bibelstellen, die wir uns dafür zurechtbiegen, um unsere Unfähigkeit zum Wachstum zu entschuldigen. Dahinter steckt reiner Pragmatismus, der denkt: Alles, was die Gemeinde braucht, um richtig zu funktionieren, können wir von Managern und Psychologieprofessoren lernen. Wir sehen plötzlich nicht mehr, dass geistliches aber auch zahlenmäßiges Wachstum im Willen Gottes für unsere Gemeinde ist. Dass eine Gemeinde kleiner wird oder sich spaltet, das ist die Schuld von Menschen, nicht aber von Gott. Und über diese Haltung, nämlich dass Gott in der heutigen Zeit kein Wachstum mehr möchte, müssen wir Buße tun. Als nächsten Schritt müssen wir uns anhand der Bibel überlegen, was unserer Gemeinde fehlt. In der Apostelgeschichte haben wir ein schönes, gutes und nachahmenswertes Vorbild für gesunde, wachsende Gemeinden. Dazu waren aber verschiedene übernatürliche Gaben (zum Beispiel Zeichen und Wunder, Heilung, Prophetie, Dämonenaustreibung) notwendig. Diese stehen auch uns zur Verfügung, wenn wir uns nach ihnen sehnen und streben. Und wenn eines Tages dieses dynamische Zusammenspiel der Gaben vorhanden ist, wird auch spätenstens dann das Wachstum nicht mehr länger auf sich warten lassen.

1. Korinther 12, 1 – 3

Griechischer Text

Deutsche Übersetzung

1 Περὶ δὲ τῶν πνευματικῶν, ἀδελφοί, οὐ θέλω ὑμᾶς ἀγνοεῖν.

2 Οἴδατε ὅτι ὅτε ἔθνη ἦτε πρὸς τὰ εἴδωλα τὰ ἄφωνα ὡς ἂν ἤγεσθε ἀπαγόμενοι.

3 διὸ γνωρίζω ὑμῖν ὅτι οὐδεὶς ἐν πνεύματι θεοῦ λαλῶν λέγει· Ἀνάθεμα Ἰησοῦς, καὶ οὐδεὶς δύναται εἰπεῖν· Κύριος Ἰησοῦς, εἰ μὴ ἐν πνεύματι ἁγίῳ

Bezüglich der geistlichen (Dinge), Brüder, will ich nicht, dass ihr unwissend seid.

Ihr wisst, dass ihr, als ihr Heiden wart, (immerzu) zu den stimmlosen Götzenbildern getrieben wurdet, als ihr weggetrieben wurdet.

Deshalb lasse ich euch wissen, dass niemand, im Geist Gottes sagt, dass Jesus verflucht sei und niemand kann sagen: Jesus ist Herr, außer im Heiligen Geist. (1. Korinther 12, 1 – 3)

Auslegung

Zunächst halten wir fest: Paulus ist gerade dabei, Fragen zu beantworten, die ihm die Korinther (oder zumindest vereinzelte von ihnen) gestellt hatten.

Paulus beginnt das Kapitel (eigentlich die Kapitel 12 – 14, die alle zusammen eine feste Einheit bilden) mit den Worten: Über die geistlichen (Dinge). Wörtlich steht da nur „über die Geistlichen“ (aber es geht ganz bestimmt nicht um Pfarrer oder Pastoren oder so…).

Es gab in Korinth eine bestimmte Gruppe, die eine Speziallehre angenommen haben. Wir haben aus dieser allerersten Zeit leider keine genauen Dokumente aber schon von wenigen Jahrzehnten später liegen uns die Schriften einer solchen Sekte vor. Diese hat die Menschen in drei Klassen eingeteilt: Normale Menschen, die waren und blieben unerrettet. Dann gab es die Psychiker, die waren gläubig, aber konnten trotzdem Gott nicht erkennen. Und schlussendlich noch die Pneumatiker, die einzigen, welche imstande waren, Gott zu erkennen. Sie waren dazu vorherbestimmt, Pneumatiker zu sein, und deshalb durften sie tun was immer sie wollten, es konnte ihnen nichts anhaben. Vermutlich haben wir hier in Korinth eine Vorgängergruppe von dieser Sekte. Paulus brauch hier nämlich das Wort Pneumatika für Geistesgaben, an allen anderen Stellen verwendet er sonst immer Charismata. Das scheint deshalb ein Hinweis zu sein, dass sich diese korinthische Sondergruppe schon als Pneumatiker bezeichneten.

Paulus will nicht, dass sie unwissend bleiben. Das griechische Wort Gnosis wurde von genau den oben genannten Sondergruppen gebraucht, um ihre Form der Gotteserkenntnis zu bezeichnen. „aginoskein“, also „unwissend sein“ ist somit für diese Gruppierung, die Paulus an der Stelle speziell ansprechen möchte, das Gegenteil von Gotteserkenntnis haben. Paulus fordert sie also heraus: Dann, wenn sie mit dem Nachfolgenden, nämlich diesen drei Kapiteln des Briefes, einverstanden sind, dann zählen sie zu denjenigen, die wirklich Gott erkennen und den Begriff Pneumatiker (also Geistbegabte) auf sich selbst anwenden dürfen. Interessanterweise kommt Paulus am Ende dieser Kapitel, nämlich in 14,37 noch einmal darauf zu sprechen: „Wenn jemand glaubt, ein Prophet zu sein oder geistlich, der erkenne, daß die Dinge, die ich euch schreibe, Gebote des Herrn sind.“

Im zweiten Vers kommt Paulus auf zwei interessante Punkte zu sprechen: In der Zeit, bevor die Korinther sich bekehrt haben, waren sie Götzendiener. Sie haben falsche Götzen angebetet. Das tun auch heute alle Ungläubigen (und zuweilen auch Gläubige…) indem sie den Menschenverstand, ihre Triebbefriedigung, ihren Geldbeutel, das Auto, die Ehre vor den Menschen und manch anderes an die Stelle setzen, die einzig und allein Gott gehört. Die Götzen, die sie anbeteten, waren stimmlos und eigentlich auch leblos. Doch es gab eine Kraft, die sie zu diesen Götzen trieb. Das war die Kraft der Sünde und des menschlichen Fleisches. Indem sie nun zuließen, dass diese Kraft sie gewaltsam zu diesen Götzen trieb, wurden sie von Gott weggetrieben. Sie verfinsterten sich selbst ihren Verstand, indem sie mit sich geschehen ließen, wie ihnen ihr Fleisch gerade tun hieß. Das ist ein erster Unterschied zwischen dem Heiligen Geist und anderen Geistern: Der Heilige Geist zwingt niemanden zu irgend etwas. Alles, was er an uns tut, lässt er uns frei-willig, also mit unserem bewussten Willen, tun.

Im dritten Vers kommt er noch einmal auf die Gotteserkenntnis zu sprechen, indem er ungefähr so formuliert: Aus diesem Grund mache ich euch wissend; oder: gebe ich euch die Gotteserkenntnis, nämlich dass man noch an mehr Merkmalen herausfinden kann, ob jemand wirklich aus dem Geist Gottes heraus spricht oder nicht. Das erste Merkmal war: Der Geist Gottes zwingt niemanden gegen seinen Willen. Das zweite Merkmal ist: Wer im Heiligen Geist redet, kann niemals Jesus verfluchen. Es ist nicht ganz einfach, zu wissen, worauf sich das genau bezieht. Es wäre zu einfach zu sagen, dass es nur darum ginge, dass niemand in einer echten prophetischen Botschaft oder einer Zungenrede tatsächlich einen solchen Fluch aussprechen könne. Wenn man die Bibel gründlich studiert und nach dem „verflucht sei…“ sucht, so stößt man auf das erste Kapitel des Galaterbriefes. Dort schreibt Paulus nämlich, dass jeder, er sei ein Mensch oder Engel oder was auch immer, der ein anderes Evangelium verkündet als das eine Evangelium von Jesus Christus, der als wahrer Mensch und wahrer Gott zugleich auf die Erde kam und für unsere Sünden starb, der sei verflucht. Etwas weiter gesucht, stößt man im ersten Johannesbrief im vierten Kapitel, dass man die Echtheit einer Geistesgabe daran erkennen kann, dass derjenige, der sie ausübt, davon überzeugt ist, dass Gott im Herrn Jesus wirklich „ins Fleisch hinein“ gekommen ist.

Auch hier haben wir wiederum einen Hinweis auf diese Lehre von den Psychikern und Pneumatikern. Diejenigen, die nämlich diese Lehre vertraten, die haben sich folgendes einfallen lassen: Sie sagen, dass am Menschen nur der Geist gut ist und der Körper und die Seele sind schlecht, der Mensch ist in seinem Körper wie in ein Gefängnis hinein gebannt und gefangen, und nur der Geist (Pneuma) ist das Gute am Menschen. Und die haben dann auch gesagt, dass Gott in Jesus nicht wirklich in menschliches Fleisch hineinkommen konnte, sondern nur einen Scheinleib trug (so etwas, was so aussieht wie ein menschlicher Körper aber keiner ist). Somit kann also nur derjenige aus Gottes Geist heraus reden, der sagt, dass der Herr Jesus wirklich Gott und wirklich Mensch war.

Das Gleiche kommt in dem Vers noch ein zweites Mal vor. Niemand kann sagen Kyrios Jesus außer im Heiligen Geist. Kyrios ist die griechische Übersetzung des Gottesnamens Jahwe. Somit kann man ferner erkennen, ob jemand im Heiligen Geist spricht, wenn er davon überzeugt ist, dass Jesus wirklich Jahwe, der Gott des Alten Testaments, der Schöpfergott, ist. Ein weiterer Hinweis auf diese christliche Sekte: Die behauptete nämlich, dass der Schöpfergott (Demiurg genannt) ein böser Gott ist, weil er den menschlichen Geist (das Pneuma) in die bösen Körpergefängnisse hineingesteckt hat. Und dann sagten sie, dass Jesus gekommen ist, um diesen Schöpfergott zu besiegen, indem er uns sagte, wie wir uns aus diesem Gefängnis heraus befreien können. Dazu braucht man dann eben diese Erkenntnis, wie das geht. Das ist dann eine ziemlich okkulte Geschichte mit ekstatischem Herumgetanze bis man das Bewusstsein verliert und ähnlichem mehr.