O Gott, sei Du mir gnädig (nach Psalm 51)

(Singbar nach der Melodie von ‘O Haupt voll Blut und Wunden’)

1. O Gott, sei Du mir gnädig
nach Deiner großen Güt’.
Mach mich der Sünden ledig,
dass meine Schuld verglüht
in Deinem heil’gen Feuer
in der Barmherzigkeit
und meine Seel’ erneuer
von allem Weheleid

2. Wasch Du mich rein und reiner
im Blute am Ysop
und hilf, dass immer kleiner
mein Ich wird und darob
ich meiner Sünde sterbe
den neuen Mensch anzieh,
das Himmelreich ererbe
und alles Böse flieh.

3. Ich kenne meine Sünden
und alles, was ich tu
so lasse mich doch finden
in Deiner Nähe Ruh.
Ich schrei zu Dir in Sorgen
bis dass Du mich erlöst
und mich bei Dir geborgen
in Deinen Armen tröst.

4. O Herr, mach mich doch weise
Erkenntnis schenke mir
bis dass ich zu Dir reise
an Deiner Himmel Tür.
Noch reiner als die Wolle
und weißer als der Schnee
bis dann umher ich tolle
vor Freude in der Höh.

5. Für Dich nur will ich leben
mich weihen meinem Herrn.
Denn Du nur kannst vergeben
die Schuld und tust es gern.
Ein neues Herz mir schenken
und einen neuen Geist,
willst meinen Willen lenken,
bis dass er Dich nur preist.

6. Nun möchte ich die Lieben
und Freuden, die Du gibst
auf dass sie nie zerstieben,
mit denen Du mich triebst
auch Menschen weitergeben,
zu denen ich gesandt,
indem mein ganzes Leben
zu ihnen sei gewandt.

7. So löse unsre Zungen
und fülle unsern Mund,
bis dass Dein Lob erklungen,
tu’ so die Botschaft kund
von Deiner großen Ehre
und allem Deinem Ruhm
bis dass es jeder höre
von Deinem Eigentum.

8. Es ist nicht unser Können
und auch nicht unser Tun.
Wir können nicht so brennen,
verdient bei Dir zu ruhn.
Doch sind es Deine Gnaden
und Deine Herrlichkeit
so sind wir ohne Schaden
bei Dir in Ewigkeit.

Jonas Erne, 04.02.2018

Gott hört dich! – neuer Predigtband von Michael Freiburghaus

Freiburghaus, Michael, Gott hört dich!, Esras.net GmbH, 1. Aufl. 2017, 108S., Amazon-Link
 
Gebet ist das Einfachste und das Schwierigste zugleich, hörte ich vor einiger Zeit in einer Predigt. Und das stimmt. Einerseits ist es einfach, weil wir einfach zu Gott reden dürfen und das ist dann das Gebet. Zugleich stellt sich aber auch die Frage, was wir beten und wie wir beten sollen, also der Inhalt und unsere innere Haltung Gott gegenüber. Es ist kein Zufall, dass Jesu Jünger Ihn baten: Herr, lehre uns beten! Der Herr Jesus war und ist ein Meisterbeter. An Ihn kommt keiner ran. So ist es also enorm wertvoll, sich mit dem Gebet auseinanderzusetzen. Was ist Gebet? Was sollen wir beten? Wie sollen wir beten? Diese Fragen hat Michael Freiburghaus in einer Predigtserie beantwortet, welche mit einer detaillierten Auslegung des Vaterunsers beginnt, sich danach aber auch noch anderen Gebetsarten zuwendet, die wir in der Bibel finden. Besonders die Ausführungen zu den Rachepsalmen und was uns diese heute zu sagen haben, finde ich persönlich sehr bewegend und ermutigend. Unbedingte Leseempfehlung! 

Jugendcamp wegen Gebetserhörung abgebrochen

Das Pfingst-Jugendcamp der New Bethel Church in Rothing im Allgäu musste vorzeitig abgebrochen werden, interessanterweise wegen einer Gebetserhörung. Die Jugendlichen, die in Zelten übernachteten, haben am Donnerstagabend am Lagerfeuer über drei Stunden lang das Lied „Let it rain“ (Open the floodgates of Heaven) gesungen, und tatsächlich kam gegen 23 Uhr ein so stark strömender Regen, dass die Zelte geflutet wurden. Zum Glück wurde niemand verletzt, als das Camp in größter Eile bei Nacht und rutschigem Boden abgebaut wurde. Der Lobpreisleiter meinte dazu: „Es war natürlich grob fahrlässig von uns, das Lied in diesem Camp so lange zu singen, aber irgendwie fanden wir einfach kein Ende, bis der Regen tatsächlich begann.“ In Zukunft würden sie dieses Lied nur noch bei Indoor-Veranstaltungen singen, meinte er. Sicher ist sicher. 

 

Predigtserie über Johannes 17

Gestern habe ich die Predigtserie beendet, die mich seit einem halben Jahr begleitet hat. Das Hohepriesterliche Gebet ist ein absolut starkes Kapitel, das mich immer wieder enorm herausfordert.

29. Mai 2016: „Verherrliche Deinen Sohn!“ (Joh. 17,1-5 Teil 1)
„Jesus Christus hat am Kreuz alles vorbereitet, damit wir mit Gott ins Reine kommen können. All unser Stolz, all unser Egoismus, all unsere Lieblosigkeit, all unser Unglaube, all unsere Süchte, alle unsere Unreinheit, all unsere Habsucht, alle falschen Dinge auf die wir vertraut haben, all das wurde zusammen zu einer Atombombe des göttlichen Zorns zusammengeschnürt und auf Jesus Christus am Kreuz hinabgeworfen. Dort ist Gottes Zorn explodiert und unter dem Zorn ist Gottes Liebe sichtbar geworden. Gott Sohn, Jesus Christus trägt den ganzen göttlichen Zorn und lässt Sich dafür zerschlagen und umbringen. Und dann am dritten Tag ist dieser Jesus Christus von den Toten wieder auferstanden. Alle Schuld war bezahlt. Der Weg zu Gott Vater war frei. Jeder, der an Jesus Christus glaubt, wird gerettet. Jeder, der sagt: Nicht wie ich will, sondern wie du willst! Dein Wille geschehe! Das ist Gnade, das ist Freiheit, das ist Liebe.“

19. Juni 2016: „Das ewige Leben“ (Joh. 17, 1 – 5 Teil 2)
„Das ewige Leben beginnt damit, dass wir anfangen, Gott zu fürchten, es geht weiter, indem wir Gott fürchten, und es wird für alle Ewigkeit so weitergehen, dass wir Gott fürchten. Gott zu fürchten bedeutet, dass wir uns bewusst sind, mit wem wir es zu tun haben. Mit dem ewigen Gott, der Himmel und Erde geschaffen hat, der alle Zeit und jedes Ereignis in dieser Welt in der Hand hält, der alle Macht und alles Wissen hat, der zu jeder Zeit überall zugleich ist, und so weiter. Gott zu fürchten bedeutet ganz praktisch, dass wir vertrauen, dass Gott immer recht hat und wir deshalb jederzeit bereit sein wollen, Seinen Willen zu tun. Was ist diese Ewigkeit? Wir denken sehr oft sehr zeitlich, weil wir in der Zeit leben. Für Gott gibt es keine Zeit, also keine lange Abfolge von einzelnen Momenten. Bei Gott gibt es nur eine endlose Gegenwart. Alles passiert da zugleich, alles ist immer da. Nicht so, dass man mal das und mal jenes und dann wieder was anderes macht, sondern immer alles gleichzeitig und das ohne Ende.“

17. Juli 2016:„Die Herrlichkeit Christi“(Joh. 17, 1 – 5 Teil 3)
„Das Licht macht alles sichtbar, was in uns drin abgeht. Und dieses Licht zeigt uns eine ganze Menge Dinge, die wir nicht gern in unserem Leben wahrhaben wollen. Eine ganze Menge Selbstsucht, Egoismus, Neid, Angst vor der Meinung anderer Menschen, Unversöhnlichkeit, Verbitterung, Stolz, und so weiter. Das alles ist Gift für unser Leben. Da haben wir nur zwei Möglichkeiten: Entweder wir sehen auf Jesus oder wir verrecken elend an uns selbst. Wenn wir auf Jesus sehen, dann geben wir zu: Herr Jesus, ich bin voll von diesem Gift der Sünde! Rette mich davon! Ich brauche Dich! Und dann sehen wir Ihn am Kreuz von Golgatha hängen, wo Gottes Zorn über unsere Sünde auf ihn niedergeprasselt ist. Wo Er an unserer Stelle aufgehängt wurde, weil wir es verdienen würden, damit wir Frieden mit Gott haben können. Dort am Kreuz wird die Herrlichkeit Jesu ganz besonders deutlich sichtbar, und das meinte Er mit dem Gebet: Und nun verherrliche du mich, Vater, bei dir selbst mit der Herrlichkeit, die ich bei dir hatte, ehe die Welt war. (Joh. 17,5)“

21. August 2016: „Das Gebet für Jesusnachfolger“(Joh. 17, 6 – 10 Teil 1)
„Die Gemeinde ist in der Welt, aber nicht von der Welt. Sie ist wie ein Schiff, das über die Welt segelt und bereit ist, Menschen zu retten, die nach ihr Ausschau halten. Wenn das Schiff plötzlich zu Wasser wird, hat die Besatzung ein Problem. Dann ertrinken alle. Deshalb darf es nicht sein, dass die Gemeinde verweltlicht. Die Gemeinde ist das Licht in der Finsternis, wenn das Licht zur Finsternis wird, ist das tödlich für alle. Wenn wir ein Leuchtturm sein sollen, dann einer, der in die richtige Richtung weist.“

11. September 2016: „Die Schönheit Gottes“(Joh. 17, 6 – 10 Teil 2)
„Einheit und Vielfalt sind keine Widersprüche. Einheit in der Vielfalt ist das Schönste, was man sich vorstellen kann. Es wird nur immer dann gefährlich, wenn das eine oder andere davon als Absolut gesetzt wird. Zum Beispiel ist es im Islam so, dass Einheit ganz wichtig ist. Allah darf nur einer, nur eine Person sein. Die Ummah, das heißt die weltweite islamische Gesellschaft oder Gemeinschaft, soll immer gleichartiger werden. Unterschiede sind schlecht, je ähnlicher die Menschen sich sind, desto besser. Im Fernen Osten ist es gerade umgekehrt. Im Hinduismus und im Buddhismus gibt es so viele Erlösungswege wie es Menschen gibt. Da muss jeder seine eigene Erleuchtung suchen und finden, und zwar auf ganz gegensätzliche Art und Weise. Das Problem dabei ist nur, dass jeder sehr unter Druck gesetzt ist, diese Erlösung zu finden. Es gibt keine Heilsgewissheit. Niemand kann dir tatsächlich sagen, dass du auf deinem richtigen Weg bist. Das macht die Gesellschaft sehr ichzentriert. Jeder sucht nur nach dem Seinen. Und da haben wir eine bessere Antwort. Jesus ha gebetet: Und alles, was mein ist, das ist dein, und was dein ist, das ist mein; und ich bin in ihnen verherrlicht. (Joh. 17, 10) Jesus sagt, dass Er in uns verherrlicht ist. Und das ist die eigentliche Antwort. Unser Leben soll zu Seiner Ehre sein. Unsere Erlösung ist ein Mittel zum Zweck, es ist nicht das Letzte und Höchste. Die Erlösung ist nötig, damit wir zu Gottes Ehre leben können, aber sie ist erst der Anfang von einer ewigen, unendlichen, liebevollen, wunderbaren und atemberaubend schönen Beziehung mit Gott.“

25. September 2016: „In der Welt, nicht von der Welt“(Joh. 17, 11 – 19 Teil 1)
Rückzug wäre ungefähr das Letzte, was Jesus von uns wollte. Was ist dann die richtige Vorgehensweise? Wir brauchen einen Standpunkt, einen Maßstab und Mut. Der Standpunkt ist der Ort, an dem wir gerade stehen. Der Standpunkt beinhaltet alles, was wir bisher gelernt haben, alle Erfahrungen, die wir gemacht haben, usw. Den haben wir, so oder so. Dann brauchen wir einen Maßstab. Dieser Maßstab ist die Bibel. Wenn wir die Zeitung lesen oder die Nachrichten im TV sehen, dann tut es uns gut, dabei gleich zu überlegen, was Gott dazu sagt. Das dritte ist Mut. Mut, hinzugehen in die Welt. In dieses Reich des Teufels. Jesus sendet uns dort rein, damit Gottes Reich in den Herzen der Menschen und in Seiner Gemeinde ausgebreitet und vergrößert wird. Wir brauchen keine Angst vor der Welt haben, denn Jesus hat für uns gebetet und bewahrt uns. Wenn unser Leben in der Welt jedoch eine Bedeutung für das Ausbreiten von Gottes Reich haben soll, ist es immer ganz wichtig, dass wir uns da nicht anpassen, aber auch nicht zurück-ziehen. Christen sind immer eine Gegenkultur zur Welt. Jesus betete: Ich bitte nicht, dass du sie aus der Welt nimmst, sondern dass du sie bewahrst vor dem Bösen. Sie sind nicht von der Welt, gleichwie auch ich nicht von der Welt bin. (Joh. 17, 16)Wenn uns die Welt nicht hasst, sollte uns das zu denken geben. Es könnte es gut sein, dass wir auf einer der beiden Seiten vom Pferd gefallen sind.

16. Oktober 2016: „Heilig durch die Wahrheit“(Joh. 17, 11 – 19 Teil 2)
„Das ewige Leben ist die Gemeinschaft mit Gott oder anders gesagt: Es ist Gott anschauen in alle Ewigkeit. Ähm, Moment mal, und sonst gibt es da nix zu tun? Ist das nicht langweilig? Nein, das ist hochspannend, das ist eine ganze Ewigkeit lang ständig neue Facetten von Gottes wunderbarem Wesen erkennen und feiern zu dürfen. Das ist Forschung ohne Ende. Hochspannend! Das macht Freude, vollkommene, riesige Freude. Die Heiligung, nach der wir jagen sollen, ist die Vorbereitung auf diese Ewigkeit. Das ist ungefähr so, wie der Musikunterricht vor den Konzerten. Das Musikinstrument will gelernt sein und man verbringt so manch eine Stunde mit Üben und Vorbereiten, mit Grundlagen büffeln und korrigiert werden. Das ist die Vorbereitung, und wer gut vorbereitet ist, wird am Konzert viel Freude haben. Aber auch die Vorbereitung ist schon immer wieder mit Freuden und Höhepunkten verbunden. So ist es auch im Leben mit Jesus. Er möchte uns auf dem Weg der Heiligung immer wieder mit Freuden überraschen und diese kleinen Freuden auf dem Weg sind ein Motivator und zeigen auf die große Freude, die dann noch kommen wird. Je mehr wir Jesus Christus ähnlicher werden, desto größer werden diese Freuden werden, sowohl in diesem Leben, als auch in der Ewigkeit.“

20. November 2016: „Das Wesen geistlicher Einheit“(Joh. 17, 20 – 26)
Alle, die gläubig und wiedergeboren sind, haben durch die Erlösung diese biblische Einheit bekommen. Und diese Einheit findet am Fuß des Kreuzes von Golgatha statt. Das Kreuz ist der Ort, an dem wir am Boden sind. Es ist der Ort der Demütigung, denn vor dem Kreuz erkennen wir unsere eigene Schrecklichkeit und Verderbtheit. Wir erkennen unsere Selbstsucht, die von Jesus am Kreuz bezahlt werden musste. Wir erkennen, wie schlimm wir sind, weil wir erkennen, dass unsere Schuld vor Gott so groß ist, dass der geliebte Sohn Gottes das einzige Bezahlungsmittel ist, das groß genug ist, um unsere Schuld zu bezahlen. Einheit gibt es dort, wo wir uns immer wieder bewusst werden, wie sehr wir Jesus brauchen. Das einzusehen, macht unser Herz auch anderen Menschen gegenüber groß und hilft uns, sie noch mehr zu lieben. Die Einheit findet auch umso mehr statt, je mehr wir uns von Gott verändern lassen. Das Ziel unseres Lebens hier auf der Erde ist, dass wir dem Bilde Jesu gleichgestaltet werden. Das bedeutet, es geht um unsere Heiligung. Dass wir lernen, gegen Sünden anzukämpfen und uns ihnen zu widersetzen. Dieser tägliche Kampf gegen die Sünde verändert uns und hilft uns auch, für andere Menschen erträglicher zu werden. Ich will noch einen weiteren Punkt hinzufügen. Einheit entsteht dort, wo es um klare Inhalte geht. Das Evangelium ist nicht eine unklare, undefinierbare, diffuse Botschaft, die sich jeder selbst zurechtlegen kann, wie er will. Das heißt, wir müssen miteinander darüber reden. In unserer Zeit der vergötzten Toleranz ist uns die Fähigkeit zum Disputieren verloren gegangen.“

Zum Heiligen Geist beten?

Bei meiner Beschäftigung mit dem Wesen, Wirken und den Aufgaben des Heiligen Geistes bin ich auf verschiedene Zitate gestoßen, die sich mit der Frage befassen, ob man zum Heiligen Geist beten soll / darf / kann. Drei davon möchte ich heute mal präsentieren:
1. Das Nizäno-Konstantinopolitanische Glaubensbekenntnis
Dieses Glaubensbekenntnis war das Ergebnis eines jahrzehntelangen Ringens mit der Frage von der Dreieinigkeit. Im dritten Abschnitt des Bekenntnisses heißt es:
Wir glauben an den Heiligen Geist, der Herr ist und lebendig macht, der aus dem Vater (und dem Sohn) hervorgeht, der mit dem Vater und dem Sohn angebetet und verherrlicht wird, der gesprochen hat durch die Proheten, und die eine, heilige, katholische und apostolische Kirche. Wir bekennen die eine Taufe zur Vergebung der Sünden. Wir erwarten dieAuferstehung der Toten und das Leben der kommenden Welt. Amen.“ (Quelle: Wikipedia)
2. Charles Haddon Spurgeon
Der „Fürst der Prediger“ hielt im Metropolitan Tabernacle am 10. März 1889 eine Predigt zum Thema „Intime Bekanntschaft mit dem Heiligen Geist“. Darin sagte er:
Somit ist es also so, dass wie wir die Persönlichkeit und Gottheit des Heiligen Geistes kennen, so lernen wir Ihn kennen. Ich meine damit, dass nun eine persönliche Beziehung zwischen dem Gläubigen und dem Heiligen Geist ist, eine bewusste und klare Gemeinschaft und Verbundenheit. Die Gemeinschaft des Heiligen Geistes ist eine der drei erlesenen Segen der großen Segnung. Erfreuen wir uns daran? Wir reden mit Ihm und Er redet mit uns. Wir vertrauen Ihm und Er legt in uns Vertrauen mit manch einer kostbaren Wahrheit Gottes. Wir sind jetzt keine Fremden mehr. Wir reden nicht von Ihm wie von einer Person, die weit weg ist, von der wir gehört haben – von einem göttlichen Geheimnis, mit dem die Propheten und Apostel vor langer Zeit einmal vertraut waren – sondern wir kennen Ihn.“(Quelle: spurgeongems.org– Übersetzung von mir – Das Zitat stammt von Seite 4)
3. Arthur W. Pink
Pink war einer der großen reformierten Bibellehrer der ersten Hälfte des letzten Jahrhunderts. Er hat ein Buch geschrieben, das sich mit dem Wesen des Heiligen Geistes befasst. Im letzten Kapitel geht es genau um diese Frage: Wie ehren wir den Heiligen Geist? Pink zeigt auf, dass das Gebet zum Heiligen Geist nichts ist, was in der Bibel nicht vorkommt und fasst zusammen:
Es ist der Heilige Geist, der nun die Arbeiter beruft, sie ausrüstet, ihnen Aufgaben zuweist und ihre Bemühungen segnet. In 1. Korinther 12,5 und 2. Korinther 3,17 wird der Heilige Geist ausdrücklich „Gott“ genannt. „Preist Gott, von dem aller Segen fließt. Preist Ihn, alle Schöpfung hier unten. Preist Ihn droben, ihr himmlischen Scharen – Preist Vater, Sohn und Heiligen Geist.“ Amen!“(Quelle: godrules.net– Übersetzung von mir – für Englischversteher lohnt sich, die ganze Seite zu lesen.)

Herkunft verlangt Treue

Herkunft verlangt Treue
Paulus, Apostel Jesu Christi durch Gottes Willen, gemäß der Verheißung des Lebens in Christus Jesus, an Timotheus, [mein] geliebtes Kind: Gnade, Barmherzigkeit, Friede [sei mit dir] von Gott, dem Vater, und von Christus Jesus, unserem Herrn! Ich danke Gott, dem ich von den Vorfahren her mit reinem Gewissen diene, wenn ich unablässig an dich gedenke in meinen Gebeten Tag und Nacht, und ich bin voll Verlangen, dich zu sehen, da ich mich an deine Tränen erinnere, damit ich mit Freude erfüllt werde. Dabei halte ich die Erinnerung an deinen ungeheuchelten Glauben fest, der zuvor in deiner Großmutter Lois und deiner Mutter Eunike gewohnt hat, ich bin aber überzeugt, auch in dir. (2. Timotheus 1, 1 – 5)
Als Paulus diese Worte schrieb, saß er in Rom in der Todeszelle. Dies ist sein letzter Brief, sein Vermächtnis, sein Testament. Er weiß, dass es bald mit ihm zu Ende sein wird. Seine Größe zeigt sich gerade auch hier wieder darin, dass er nicht mit Klagen und Selbstmitleid beginnt, sondern mit ermutigender, anspornender und durchaus auch triumphierender Botschaft seinen Stab an den Nachfolger der nächsten Generation übergibt.
Paulus gibt gleich von Anfang an Vollgas in diesem Brief. Zuerst macht er klar, woher seine Autorität kommt. Er ist Apostel Jesu Christi. Ein Apostel ist jemand, der von einem Höherstehenden einen Auftrag und eine Botschaft hat. Er ist so etwas wie der Postbote des Herrn Jesus, von dem er einen Brief, bzw. eine Botschaft bekommen hat, und soll diese jetzt zu den Menschen bringen. Damit sagt er aber auch aus: Lieber Timotheus, das was ich dir jetzt zu sagen habe, das kommt nicht aus meiner Erfindung, sondern das ist das, was Gott dir heute zu sagen hat! Was gibt es Größeres, als einen Brief zu bekommen, der direkt von dem kommt, der Himmel und Erde geschaffen hat?
Paulus schreibt sein „Testament“ oder seine „letzten Worte“ an den Timotheus. Diesen möchte zu seinem Nachfolger im Dienst machen. Da dürfen wir uns auch gleich die Frage stellen, an wen wir unseren letzten Brief schreiben würden, wenn wir an der Stelle des Paulus in dieser Todeszelle in Rom sitzen würden. Wen würde ich als Nachfolger in meinen Aufgaben und Diensten für den Herrn einsetzen? Wen würdest Du da einsetzen?
Er nennt Timotheus sein „geliebtes Kind“. Nicht deshalb, weil er ihn gezeugt hätte, aber weil Timotheus durch seinen Dienst zum Glauben kam und von ihm für den Dienst in der Evangelisation und in der Verkündigung, Gemeindeleitung und Gemeindebau ausgebildet wurde. Es ist gut, wenn wir uns früh Gedanken machen, wen wir von der nächsten Generation für unsere Dienste nachziehen können. Wir wissen alle nicht, wie lange wir das noch machen können, was wir tun. Wer ist da Dein „geliebtes Kind“? Wem hilfst Du, in dem Dienst zu wachsen, in dem dem Du gerade stehst?
Paulus wünscht Timotheus das Allerbeste, was man jemandem wünschen kann: Gnade, Barmherzigkeit und Friede von Gott. Wenn Paulus auf seine äußeren Umstände geschaut hätte, wäre er vielleicht zum Schluss gekommen, dass er das alles nicht hatte: Im Gefängnis, wo er mit noch etwa 30 anderen Häftlingen auf den Tod wartete, als Schwerverbrecher wegen seines Glaubens festgehalten, von allen verlassen. Aber genau in der Situation drin wünscht Paulus seinem Nachfolger Timotheus diese drei Dinge, die nur Gott geben kann: Gnade, Barmherzigkeit und Friede.
Drei Dinge schreibt Paulus an Timotheus zur Ermutigung in diesen Versen:
1. Ich bete für dich!
„Timotheus, du bist nicht allein! Immer wenn ich bete, dann denke ich an dich! Ich bin in meinen Gedanken und in meinen Gebeten bei dir! Ich kenne deine Situation! Denk dran, Timotheus, gerade dann, wenn du dich einsam und unverstanden fühlst in der Gemeinde in Ephesus, gerade dann, wenn sie dir sagen, du seist zu jung oder zu unerfahren, dann denk dran, ich bete für dich!“ Es ist eine wunderbare Ermutigung für einen jungen Diener Gottes, zu wissen, dass andere an ihn denken und für ihn beten!
2. Ich sehne mich nach dir!
„Timotheus, es tut mir altem, erfahrenem Mann gut, dich zu kennen. Du tust mir gut, dich zu kennen mach mich froh! Ich brauche dich, Timotheus, ich möchte dich am liebsten bei mir haben, damit es mir dann besser geht!“ Die Worte des Paulus in Vers 4 sind sehr stark, so stark, dass man sie in unserer Sprache kaum genug betonen kann. Die Sehnsucht, Timotheus zu sehen, ist riesig. Wie wir aus einem späteren Kapitel erfahren, haben ihn die meisten Mitarbeiter verlassen.
3. Deine Herkunft ist gut!
„Timotheus, ich weiß, woher du kommst, wie du von deiner Mutter und von deiner Großmutter jahrelang mit der Bibel und im tiefen Glauben erzogen worden bist! Sei dankbar für deine Herkunft, sie stärkt deinen Dienst, sie macht dich ganz besonders brauchbar für diesen Dienst, in dem du stehst! Ich kenne deinen Glauben, ich weiß, dass er tief verwurzelt ist! So, wie auch ich mit dem tiefen Glauben an den Gott des Alten Testaments aufgewachsen und geschult wurde, so auch du! Sei dankbar dafür, und nimm deine Herkunft als eine gute Herausforderung an, deshalb Gott umso treuer zu dienen!“
Herkunft verlangt Treue!
Wo ist Deine Herkunft? Welche Menschen haben Dir geholfen, im Glauben zu wachsen? Wer hat Dich ermutigt, neue Schritte im Glauben zu gehen? Lass uns dankbar sein für diese Herkunft und sie als Herausforderung sehen, um Gott noch treuer zu dienen!

Beten – mit Paulus

Beten – mit Paulus
Ist dir schon mal aufgefallen, wie viel Paulus in seinen Briefen an die Gemeinden betet und von seinem Gebetsleben erzählt? Es geht ihm dabei aber nicht darum, mit seinem Gebetsleben irgendwie anzugeben. Nein, es ist vielmehr eine Ermutigung für seine Leser, zu wissen, der Paulus betet für uns. Und seine Berichte über sein Gebetsleben sagt auch viel über die Prioritäten des Gottesmannes aus.
Analysieren wir doch mal, was Paulus so wichtig ist in seinen Gebeten. Und dann analysieren wir doch auch unser eigenes Gebetsleben und fragen uns: Was ist mir wirklich wichtig? Und was sollte mir denn wirklich wichtig sein? Dazu müssen wir erst mal ehrlich werden vor Gott und vor uns selbst. Ich möchte dich ermutigen, immer mal wieder die Gebete des Paulus, vielleicht auch eines nach dem anderen systematisch, zu untersuchen. Ich bin überzeugt, dass das dein eigenes Gebetsleben auch nachhaltig beeinflussen wird. Und dann stelle dich der Herausforderung der Frage: Was bete ich? Was sind im Moment meine eigenen Prioritäten? Sind es die richtigen Prioritäten?
Zunächst mal eins von Paulus, aus dem ersten Kapitel des Epheserbriefs:
Darum lasse auch ich, nachdem ich von eurem Glauben an den Herrn Jesus und von eurer Liebe zu allen Heiligen gehört habe, nicht ab, für euch zu danken und in meinen Gebeten an euch zu gedenken, daß der Gott unseres Herrn Jesus Christus, der Vater der Herrlichkeit, euch [den] Geist der Weisheit und Offenbarung gebe in der Erkenntnis seiner selbst, erleuchtete Augen eures Verständnisses, damit ihr wißt, was die Hoffnung seiner Berufung und was der Reichtum der Herrlichkeit seines Erbes in den Heiligen ist, was auch die überwältigende Größe seiner Kraftwirkung an uns ist, die wir glauben, gemäß der Wirksamkeit der Macht seiner Stärke. (Epheser 1, 15 – 19)
In den Versen davor hat er beschrieben, was Gott alles tut, damit ein Mensch gerettet wird. Das ist eine Zusammenarbeit der göttlichen Dreieinigkeit: Des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes. Alle drei sind beschäftigt damit, uns zu erlösen. Ohne diese Zusammenarbeit könnte kein einziger Mensch gerettet werden. Und weil Paulus weiß, dass Gott bei den Ephesern dies am wirken ist, deshalb hört er nicht auf, für sie zu danken. Er dankt für ihren Glauben an den Herrn Jesus und für ihre Liebe zu allen Gläubigen. Wow, das muss ein Glauben und eine Liebe sein. Paulus sitzt in Rom im Gefängnis und hört dort von ihrem Glauben und ihrer Liebe.
Und dann – bääämmmm – kommt der Umschwung in seinem Gebet: Er bittet auch für sie. Er hat von ihrem riesigen Glauben und ihrer Mega-Liebe gehört und findet es trotzdem nötig, für sie zu bitten. Er tut Fürbitte für sie. Er wünscht sich nämlich, dass sie – trotz des Glaubens und der Liebe – noch weiter wachsen können. Er wünscht sich, dass die Epheser den Geist der Weisheit und der Offenbarung bekommen. Das sind zwei wichtige Geistesgaben.
Sie sollen durch diese Geistesgabe in drei Dingen wachsen:
Erstens in der Erkenntnis Gottes. Sie sollen immer mehr erkennen, wie Gott ist und was Gott möchte. Sie sollen immer mehr so werden wie Gott, das ist das Ziel dieser Erkenntnis. Echte Erkenntnis ist immer sehr praktisch, das heißt sie hat immer Auswirkungen für unser persönliches Leben.
Zweitens in der Erkenntnis ihrer Berufung. Diese Erkenntnis beginnt immer damit, dass man sich selbst zuerst mal kennenlernt. Selbsterkenntnis ist die Erkenntnis, wie unfähig man ist, irgend etwas Gutes aus sich selbst zu tun. Dann aber auch die Erkenntnis dessen, wozu Gott uns als Gläubige berufen hat. Nämlich dazu, so zu werden wie Jesus. Uns nach diesem Maßstab auszurichten und den Auftrag, den Er uns gab, nämlich alle Völker zu Jüngern zu machen, auszuführen.
Drittens in der Erkenntnis der Kraft Gottes. Im Römerbrief schreibt Paulus, dass das Evangelium die göttliche Kraft, das Dynamit Gottes, ist zur Errettung der Menschen. Diese Kraft übersteigt all unsere Vorstellungen. Es ist viel einfacher, einen Toten zum Leben zu erwecken, als einen geistlich Toten, der nichts anderes kann, als sich mit Händen und Füßen gegen das Evangelium zu wehren. Lasst uns also die Kraft Gottes erkennen und in ihr vorwärtsgehen.
Sei gesegnet!

Leben als Gottes Hausgenossen

Leben als Gottes Hausgenossen
Und er kam und verkündigte Frieden euch, den Fernen, und den Nahen; denn durch ihn haben wir beide den Zutritt zu dem Vater in einem Geist. So seid ihr nun nicht mehr Fremdlinge ohne Bürgerrecht und Gäste, sondern Mitbürger der Heiligen und Gottes Hausgenossen.(Eph. 2, 17 – 19)
Ja, der Herr Jesus kam zu uns hierher auf die Erde. Wie wunderbar das doch ist! Wir können Ihm nicht genug danken dafür, dass Er zu uns kam, denn es gibt nichts Besseres, was Er hätte tun können. Dieses Kommen beinhaltet den Tod am Kreuz, durch welchen uns Versöhnung geworden ist. Echte, tiefe Versöhnung mit Gott, da wir bei Ihm in so unbezahlbar tiefer Schuld stehen. Echte, tiefe Versöhnung mit uns selbst, da wir uns selbst entfremdet sind und nicht wissen können, wer wir sind. Echte, tiefe Versöhnung aber auch mit unseren Mitmenschen, an welchen wir immer wieder schuldig werden. Ebenso eine Versöhnung auch mit der Natur, für welche wir als Beschützer und Förderer, nicht aber als Ausbeuter, eingesetzt sind. Dieser vierfache Friede mit Gott, mit uns selbst, mit den Mitmenschen und der übrigen Natur ist ein wunderbares Geschenk des Herrn Jesus an uns. So dürfen wir unsere ursprüngliche Bestimmung wieder erneut finden und ausleben. Dieser Friede muss aber auch bekannt gemacht werden. Zu Beginn wurde er dies durch das stellvertretende Leiden und Sterben Jesu am Kreuz von Golgatha selbst. Nach der Auffahrt Jesu in den Himmel und die Ausgießung des Heiligen Geistes zu Pfingsten ist dieser Auftrag an die Gemeinde übergegangen und wird nun von ihr ausgeführt. An anderer Stelle spricht Paulus auch wieder davon, so zum Beispiel im 2. Korintherbrief: „weil nämlich Gott in Christus war und die Welt mit sich selbst versöhnte, indem er ihnen ihre Sünden nicht anrechnete und das Wort der Versöhnung in uns legte. So sind wir nun Botschafter für Christus, und zwar so, daß Gott selbst durch uns ermahnt; so bitten wir nun stellvertretend für Christus: Laßt euch versöhnen mit Gott! Denn er hat den, der von keiner Sünde wußte, für uns zur Sünde gemacht, damit wir in ihm [zur] Gerechtigkeit Gottes würden.“(2. Kor. 5, 19 – 21)
Diese Versöhnung ist ein Angebot, das allen Menschen unterbreitet werden soll. Manche nehmen es an, andere lehnen es ab. Dies ist jedoch nicht in unserer Verantwortung, denn allein Gott kann den einzelnen Menschen zu Sich ziehen. Unser Auftrag ist es ebenso wenig, darüber zu urteilen, wer denn nun dazu gehören soll. Wir haben nur eines zu tun: Die Botschaft von dieser Versöhnung in Jesus Christus unter allen Menschen bekannt zu machen. Unter den Fernen und den Nahen, also unter den Juden (den Nahen) und den Nichtjuden (den Fernen). Ebenso unter den Kirchgängern, die jeden Sonntag unter der Verkündigung sitzen, wie unter den Ureinwohnern ferner Länder, die noch nie vom Evangelium gehört haben. Ebenso unter hart arbeitenden Geschäftsleuten, wie unter den Junkies auf der Straße. Es geht darum, dass einfach alle Menschen davon Kenntnis bekommen und die Möglichkeit haben, dass Gott Sich ihnen offenbart. In Christus hat Gott alle Gläubigen zu einem Körper zusammengefügt. Es ist derselbe Geist, der an und in ihnen wirkt, derselbe Glaube, den sie angenommen haben, dieselbe weltweite Gemeinde Gottes, der sie angehören. Derselbe Zutritt, den alle zu Gott dem Vater haben. Weder der Papst, noch die Jungfrau Maria noch sonst irgend ein Mensch hat einen besseren Zugang zu Gott, jede und jeder von uns hat exakt denselben. Es handelt sich dabei um exakt dasselbe Recht aller, zu Gottes Thron der Gnade zu treten und zu Ihm zu beten. Ihm zu danken, Ihn anzubeten, zu loben und preisen, Ihn zu bitten und auch für andere Fürbitte zu tun.
Somit kann Paulus hier auch sagen: Das Bürgerrecht hat sich geändert. Wir sind zu Bürgern des Himmels geworden und nur noch zu Gast auf dieser Erde. Die Erde ist das Land, in dem wir uns als Gäste aufhalten dürfen, jedoch in dem Wissen, dass es nur eine sehr beschränkte Zeit unseres Lebens ist, die wir hier verbringen. Unsere wahre Bestimmung liegt woanders, nämlich im Reich Gottes, in der Ewigkeit, in der ewigen und unendlichen Herrlichkeit Gottes. Die Sprache, die Paulus hier verwendet, ist sehr vielfältig und man hört seine Begeisterung heraus, wie er davon schreibt: Nicht mehr Fremdlinge, also nicht mehr Ausländer, die im Reich Gottes nur eine Aufenthaltsberechtigung haben, sondern echte Bürger mit allen himmlischen Bürgerrechten. Nicht mehr Gäste bei Gott, sondern Seine Kinder, die als solche alle Familienrechte genießen. Vielmehr aber Mitbürger der Heiligen und dadurch mit denselben Rechten ausgestattet wie schon Abraham, Mose und all die Übrigen der Heiligen des Alten und Neuen Testaments und der gesamten Kirchengeschichte. Und Gottes Hausgenossen, also Menschen, die ihr ganzes Leben mit Gott teilen dürfen und umgekehrt teilhaben dürfen am Leben Gottes. Wie wunderbar ist es, als Hausgenossen Gottes zu leben und die Vollmacht der Himmelsbürgerschaft in seinem Besitz zu haben. Da können wir mit Paulus jubeln: „Was wollen wir nun hierzu sagen? Ist Gott für uns, wer kann gegen uns sein? Er, der sogar seinen eigenen Sohn nicht verschont hat, sondern ihn für uns alle dahingegeben hat, wie sollte er uns mit ihm nicht auch alles schenken?“ (Röm. 8, 31 – 32)
Hallelu-Jah! Gepriesen sei der Herr! Er ist wunderbar!